Der Satz oben ist eigentlich ein Zitat aus dem Film Babel. Mittlerweile bin ich von der Aussage dieses Zitats begeistert, so begeistert, dass ich mir den Satz sogar in die Signatur gepackt habe.
Wer verstanden werden will, muss hören. Klingt beim ersten Zuhören paradox, so kam es mir zumindest. Aber beim mehrmaligen Lesen und Nachdenken hat das alles dann doch Sinn.
Gerade wenn ich mit Jugendlichen und Teens zutun habe, dann ist es wichtig zuzuhören. Zuhören was bei ihnen läuft, welche Musik sie hören, wie sie sprechen, worüber sie nachdenken. Was sie ankotzt und wofür und noch wichtiger wie sie sich begeistern lassen, wie ihre Sicht der Welt, ihrer Freunde, ihres Ortes, ihres Zuhauses, ihrer Familie ist.
Zuhören warum? Um verstanden zu werden.
Bei Jugendlichen ist es meistens viel wichtiger einfach zuzuhören. Wenn ich ihnen zuhöre, anstatt sie die mehr oder weniger voll zu labern, dann gebe ich ihnen Aufmerksamkeit, dann zeige ich, dass sie mir wichtig sind.
Ich selber bin ein ziemlich gesprächiger Kerl und rede manchmal echt zuviel. Deswegen habe ich mir besonders vorgenommen einfach mal zuzuhören, nicht immer sofort mein Kommentar zu jedem Thema loszulassen sondern still zu sein. Ist gar nicht mal so einfach, sage ich euch. Oft brennt mir wirklich etwas unter den Fingern, aber es geht immer besser und ich merke, dass es mir selber und den anderen bestimmt auch viel besser geht.
Update:
Gerade einen Link wieder gefunden, den ich schon gelesen hatte: Wie kann ich ein guter Zuhörer sein?
bild via deviantart
Gestern gings so richtig in den Norden. Nach Kiel. Walter, ein Freund aus meiner Gemeinde ist dort vor kurzem mit dem Schiff “