Archives for the month of: Dezember, 2007

Der Satz oben ist eigentlich ein Zitat aus dem Film Babel. Mittlerweile bin ich von der Aussage dieses Zitats begeistert, so begeistert, dass ich mir den Satz sogar in die Signatur gepackt habe.

Wer verstanden werden will, muss hören. Klingt beim ersten Zuhören paradox, so kam es mir zumindest. Aber beim mehrmaligen Lesen und Nachdenken hat das alles dann doch Sinn.
Gerade wenn ich mit Jugendlichen und Teens zutun habe, dann ist es wichtig zuzuhören. Zuhören was bei ihnen läuft, welche Musik sie hören, wie sie sprechen, worüber sie nachdenken. Was sie ankotzt und wofür und noch wichtiger wie sie sich begeistern lassen, wie ihre Sicht der Welt, ihrer Freunde, ihres Ortes, ihres Zuhauses, ihrer Familie ist.
Zuhören warum? Um verstanden zu werden.

Bei Jugendlichen ist es meistens viel wichtiger einfach zuzuhören. Wenn ich ihnen zuhöre, anstatt sie die mehr oder weniger voll zu labern, dann gebe ich ihnen Aufmerksamkeit, dann zeige ich, dass sie mir wichtig sind.

Ich selber bin ein ziemlich gesprächiger Kerl und rede manchmal echt zuviel. Deswegen habe ich mir besonders vorgenommen einfach mal zuzuhören, nicht immer sofort mein Kommentar zu jedem Thema loszulassen sondern still zu sein. Ist gar nicht mal so einfach, sage ich euch. Oft brennt mir wirklich etwas unter den Fingern, aber es geht immer besser und ich merke, dass es mir selber und den anderen bestimmt auch viel besser geht.

Update:
Gerade einen Link wieder gefunden, den ich schon gelesen hatte: Wie kann ich ein guter Zuhörer sein?

bild via deviantart

nullGestern gings so richtig in den Norden. Nach Kiel. Walter, ein Freund aus meiner Gemeinde ist dort vor kurzem mit dem Schiff “Logos Hope” angekommen. Das Schiff ist eins von momentan 3 Schiffen der Missionsgesellschaft Operation Mobilisation. Das Schiff soll aber die Logos II ablösen.

Walter wollte anfangs nur 6 Monate auf dem Schiff bleiben, daraus wurden aber insgesamt mehr als ein Jahr, wie er immer nur schmunzelnd betonen kann ;)

Die Logos Hope ist echt gewaltig und wenn es so richtig fertig ist für vieles zu gebrauchen. Walter führte uns so ziemlich zu jedem Teil des Schiffes, fertige sowie noch ziemlich düster aussehende Teile.

Was auch ziemlich cool ist und das hat mich eigentlich am meisten begeistert. Aus dem Schiff leben und arbeiten Christen aus den verschiedensten Konfessionen und aus den verschiedensten Ländern der Erde. Warum geht so eine Zusammenarbeit nicht immer?

Was ebenfalls beeindruckend ist, ist dass es alle möglichen Bereiche auf dem Schiff gibt: Kindergarten, Schule, Krankenhaus, Zahnarzt usw.

Bis nach Kiel sind es ca. 3,5 Stunden so, dass ich dann gestern ca. um 22 Uhr zuhause gewesen bin.

Anfangs war es nur ein wenig Husten. Später wurde dieser husten immer schlimmer. Ich konnte kaum zwei Minuten reden, ohne durch einen Hustenanfall unterbrochen zu werden. Später waren es schlaflose Nächte, Reizhusten bis zum Erbrechen, andauerndes frieren und Kräftelosigkeit. Warum all das? Vielleicht hat mir Gott eine Antwort geschenkt.

  • Ich muss weniger reden, damit Gott mehr in meinem Leben zu Wort kommt.
  • Ich habe weniger Kraft, damit Gottes Kraft in mir zu meiner ganzen Stärke wird.
  • Ich habe weniger Appetit, damit ich mir bewusst mache, dass ich nicht nur vom Brot allein lebe.
  • Ich liege nachts wach auf meinem Kissen, damit ich zum Himmel schaue, von wo mir Hilfe kommt.

Manchmal kann Gott auch nur über Krankheit in das Leben eines Menschen sprechen. Bei mir war das wohl bereits in meiner dritten Dienstwoche als Jugendpastor nötig.

Je nachdem wie lange Test dauern, mag die eigentlich immer. Deswegen habe ich jetzt auch den neuesten Test, der bisschen rumkusiert gemacht.
Ich kopiere einfach mal den ersten Satz mit rein und der passt auf jedenfall zu mir :D

The social realist is a popular person full of energy. He is reliable, well organized and helpful.

My personality type: the social realist