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Einige wenige Worte zu Weihnachten…

“Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.” Joh 1.14

In Jesus Christus hat Gott uns zu Weihnachten “Gnade” und “Wahrheit” gebracht. Was genau steckt hinter diesen Worten?

Die Hoffnung für alle übersetzt an dieser Stelle: “In ihm sind Gottes vergebende Liebe und Treue zu uns gekommen.” Während die Gute Nachricht von “Güte und Treue” spricht.

Ehrlich gesagt finde ich beide Übersetzungen schwach. Andere morderne Übersetzungen wie Neues Leben oder Neue Genfer Übersetzung haben Gnade und Wahrheit stehen lassen und nicht versucht, durch eine Interpretation zu ersetzten.

Hier nun kurze Gedanken zu den beiden Wörtern, die die Herrlichkeit Jesu ausgemacht. Es war die Herrlichkeit, der Menschen begegnet sind und ihr Leben verändern ließen (oder eben auch nicht!). Jesus hat es geschafft, Gnade und Wahrheit zusammen zu bringen, was uns Menschen sooft schwer fällt.

Wahrheit ohne Gnade ist brutal: Wir können jemanden die Wahrheit vor den Kopf hauen (zB: seine Schwächen und Fehler), doch ohne Gnade bringt das den Menschen nicht weiter. Er wird erschlagen mit der Wahrheit.

Gnade ohne Wahrheit ist billig: Wenn wir jemanden seine Schuld an uns immer wieder vergeben und sagen: “War ja nicht so schlimm. Ist okay.”, ist das eine billige Gnade, ohne Konsequenzen, ohne Veränderung und somit kraftlos.

Mit der “Gnade und Wahrheit” wünsche ich euch ein frohes Fest!

An Weihnachten dreht sich alles um Geschenke. Die Einkaufsgassen in den Städten sind rappelvoll. In allen Läden gibt es meterlange Warteschlangen vor den Kassen. Geschenke, total wichtig an Weihnachten. Niemand darf vergessen werden, Namen werden aufgeschrieben und viele Personen überlegen sich schon 3 Monate vorher was sie kaufen sollen.

Woher kommt das eigentlich?
Die Waisen aus dem Morgenland kamen zu Jesus und haben ihm Geschenke (Gold, Weihrauch und Myrrhe) geschenkt.
Gott hat Elisabeth (Matth. 1,12ff.) die Fruchtbarkeit geschenkt und sie konnte Johannes den Täufer gebären.
Die Sache, an die eigentlich jeder denkt ist, dass Gott uns seinen Sohn geschenkt hat, wodurch wir Errettung haben:

Römer 6,23
Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn

Ich erinnere mich noch daran, was ich geantwortet habe, als ich als kleiner Junge gefragt wurde, worüber ich mich denn an Weihnachten freue:”Ich freue mich, dass Jesus geboren ist!”
Das war natürlich gelogen. Damals hatte ich nichts anderes im Sinn als die Geschenke…

Mittlerweile denke ich da etwas anders! Gott hat uns durch seinen Sohn Jesus wirklich etwas wunderbare, etwas einmaliges geschenkt: Die Beziehung zu ihm.
Und weil ich diese Beziehung zu ihm und er mein Freund ist, darf er an Weihnachten auch nicht zu kurz kommen. Das heißt, Gott steht auch auf meiner nicht vorhandenen Geschenkeliste.

Gott etwas zu schenke ist nicht einfach. Ich kann ihm meine Zeit, mein Geld, meine vllt. mehr oder auch weniger talentierten Hände schenken. Ich kann Gott meine Füße schenken, mein ganzes Leben.
Aber was viel heftiger ist, dass ich Gott auch noch andere Sachen schenken kann. Sachen die eigentlich gar nicht so toll sind… Ich kann Gott meine Ängste, meine Sorgen, meine Schwierigkeiten mit bestimmten Personen, meine Süchte, meine Sünden schenken.
Für Gott ist das kein komisches Geschenk, er freut sich total darüber und kann damit auch etwas anfangen. Das beste ist, dass das was er damit anfängt auch uns weiterhilft:

Matth. 11,28
Kommt her zu mir ihr alle, die ihr niedergedrückt und belastet seid: Ich will euch Ruhe schaffen!

Bild via deviantart

Über den Problog vom medienmagazin, bin ich auf die Videos von “needhim” gestoßen, die -so schreibt der Problog – aktuell bei MTV im Fernseher laufen.
Die Videos (insgesamt 10 an der Zahl) sind kurz aber sehr, wie ich finde, interessant und ansprechend gemacht. Zu sehen gibt es die auch bei Youtube. Zielgruppe sind Personen zwischen 18 und 34 Jahren und sollen ca. 1,5 Millionen Menschen erreichen.

Ich finde die Idee und den Versuch Klasse einfach mal zugucken, wie man die jüngere Generation neu mit Jesus konfrontiert und sie zum Nachdenken über Jesus bringt.

Hier ein Video zum angucken, via Youtube

Meine Verlobte Rosi und ich sind derzeit auf der Suche nach einem Trauvers. Wir wünschen uns eine Art Lebensmotto, das uns begleitet und Ausrichtung auf unser gemeinsames Leben gibt. Derzeit haben wir zwei in engerer Auswahl:

Phil 2,3 “… in Demut achte einer sich höher als sich selbst.” (LU)

Hebr 10,24: “Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun.” (NGÜ)

Eigentlich finde ich beide Verse sehr passend. Wie viele Beziehungen gehen daran kaputt, dass es nur um die eigenen Wünsche, Ziele und Verwirklichungen dessen geht?! In den Versen kommt die Verantwortung dem Anderen gegenüber sehr deutlich zum Ausdruck, was schnell untergehen kann. Hebr 10,24 drückt das im aktiven “gegenseitig dazu anspornen” aus. Viele Beziehungen “spornen” sich zu gar nichts mehr an. Kein Weiterkommen in der Beziehung, in der Persönlichkeit im gemeinsamen Glauben an Gott. Wobei doch gerade die Ehe als tiefe Beziehung zweier Personen eine Schmiede zur persönlichen Entwicklung werden kann. Oder!?