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In letzter Zeit beschäftigt mich eine Frage: Wie gehe ich mit eigenen Zweifeln um? Zweifel sind sicherlich nicht schlecht. Aber wie gehe ich mit ihnen um, wenn ich z.B. Leiter von Jugendlichen bin und immer wieder Themen und Bibelarbeiten halte? Je nach Art und Dauer der Zweifel ist man ja nicht immer in der Lage Predigten, Vorträge etc. zu halten.

Soll man offen sagen, dass man Zweifel hat oder soll man sich nur einigen wenigen Personen öffnen? Ich frage mal direkt ein paar Personen, die bestimmt Erfahrungen haben. Simon, DoSi, Christian, Storch, Björn und Walter und Danny.

Aber auch jeder andere kann sich beteiligen, würde mich freuen

1. Wie läuft deine Beziehung zu Gott?

Es ist total wichtig zu wissen, wie die Beziehung der Mitarbeiter zu Gott ist, wie sie ihre Beziehung leben, welche Schwierigkeiten vorhanden sind.

Viel zu oft wollen wir nur, dass die Mitarbeiter ihre Zeit für Gott opfern, was auch gut ist. Wichtiger ist aber zu wissen bzw. das Ziel bei Mitarbeitern muss die tiefere Beziehung zu Gott sein. Auch die Mitarbeiter müssen in dem was sie tun näher zu Gott kommen.
Alles andere ist sinnlos. Wenn Mitarbeiter ihre Zeit für Gott einsetzen, aber gar keine Zeit mit Gott verbringen, dann ist es so als ob ich ein Auto fahre und nicht auf den Tank achte. Irgendwann ist der leer und dann geht’s nicht mehr weiter. Genauso kann es mit Mitarbeitern sein.

Bill Hybels sagte mal:

Die Art, wie ich für Gottes Werk arbeitete, zerstörte Gottes Werk in mir

2. Wer hat Einfluss in deinem Leben

Wenn man eine kleine Gruppe von Menschen, von Mitarbeitern ist, dann kann man noch ziemlich gut jeden Mitarbeiter sehr gut kennen, ihn prägen und beeinflussen. Wird der Mitarbeiterstab größer ist dies automatisch nicht mehr möglich. Zu wissen was die Mitarbeiter prägt und beeinflusst ist aber trotzdem weiter wichtig.

  • Wer korrigiert die Mitarbeiter, wenn sie es nötig haben
  • Wessen Ideen und Gedanken bringen zum Nachdenken, bereiten womöglich sogar Kopfschmerzen?
  • Wer fordert einen heraus?

3 Wie geht’s der Familie?

Viel zu oft ist es so, dass Mitarbeiter sich bereits in jungen Jahren total in eine Aufgabe in der Jugendarbeit oder Gemeindearbeit einsetzen, dass sie gar keine Zeit mehr für ihre Eltern, Geschwister – kurz für die ganze Familie haben. Sagt ihnen niemand, dass da etwas geändert werden muss, dann werden sie es nie lernen und Probleme bei der eigenen Familie sind vorprogrammiert.

Jeder starker Dienst brauch eine starke Familie als Rückendeckung (heißt nicht, dass du jetzt unbedingt heiraten musst). Daher ist es wichtig zu wissen, wie es der Familie von Mitarbeitern geht und evtl. einen Mitarbeitern dazu bewegen einen Gang runter zu schalten und seine Familie nicht zu vernachlässigen.

4. Wann hast du zuletzt versagt, einen Fehler gemacht??

Die Frage klingt vllt. außergewöhnlich, aber sie total wichtig. Denn wer nicht versagt, keine Fehler macht, der wächst auch nicht.

Warum sind Fehler also wichtig?

  • Wenn ich versage, dann bekomme ich eine Chance etwas zu lernen
  • Wenn ich versage, dann erhöht sich mein Verständnis für Versagen und ich werde nicht selbstzufrieden oder stolz
  • Wenn ich versage, kann ich weiter andere Personen ermutigen risikoreiche Glaubensschritte zu machen.

Habe eben gerade mit ein paar Jungs die TV-Debatte im ZDF zu Dawkins neuem Buch “Der Gotteswahn” zu Ende geguckt. Fand die insgesamt sehr interessant, obwohl ich sehr müde war.
Dawkins -ein britischer Evolutionsbiologe- vertritt, dass “Religion irrational und zerstörerisch ist” und aus Menschen zu Mördern macht.

Mit dabei waren noch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke, ehemaliger CSU- Generalsekretär Dr. Heiner Geißler und EKD Ratsvorsitzender Wolfgang Huber.
Ich fand im groben und Ganzen das viele verschiedene Bereiche angesprochen wurden und das Gespräch viele Spitzen hatten. Die Beweisführung in den Gesprächen seitens der deutschen hat mir sehr gut gefallen. Immer wieder haben sie Dawkins gezeigt und meiner Meinung nach auch gut und verständlich gezeigt, dass er nicht wissenschaftlich -zumindest nicht in Passagen seines Buches wissenschaftlich- mit der Bibel und der dazugehörigen Bereichen gearbeitet hat. Der Dawkins immer wieder in Engpässe.
Schade war nur, dass bei dem Thema Hölle niemand so richtig das gesagt hat, was er glaubt. Huber hat dies gut beschrieben aber nicht deutlich genug gesagt.

Das witzigste fand ich aber wie Johannes B. Kerner das Gespräch abgeschlossen hat, indem er den Dawkins direkt gefragt hat, was nach seinem Leben ist und was er denn evtl. tun würde, wenn er doch vor Gott stehen würde.
Wer die Sendung nicht angucken konnte, wird dies demnächst bei youtube oder direkt auf ZDF machen können
Bisher habe ich das Buch noch nicht gelesen, aber vielleicht hole ich mir das noch. Im Gegenzug zu dem Buch ist fast gleichzeitig “Der Atheismuswahn” von Alister McGrath erschienen.