Archives for the month of: September, 2007

In der aktuellen Ausgabe der dran geht es um das Thema Freunde, sehr interessant. Bin noch dabei das zu lesen. Freunde sind etwas cooles, etwas herausforderndes.

johannes postet hier etwas über Freunde. Freunde in verschiedenen Bereichen, am idealsten wäre es natürlich wenn ein Freund alles abdeckt, aber ich finde das muss auch nicht sein…

1. Wer ist dein Coach? Wer fordert dich heraus?
2. Wer fordert dich geistig heraus, auch über ungeliebte Themen nachzudenken?
3. Wer träumt mit dir? Wer hört dir zu, ohne gleich alles realistisch zu sehen?
4. Wer passt auf dich auf und warnt dich, wenn du eine gefährliche Richtung einschlägst?
5. Wer dient Gott mit dir?
6. Wer darf dir in dein Leben reinreden und ermahnen?
7. Wer spielt mit dir und mit wem kannst du einfach Spaß haben?
8. Wer entdeckt Gott mit dir?

Zuerst wollte ich gar nichts über mein letztes Wochenende in Dresden schreiben, daher habe ich auch schon etwas anderes davor gepostet. Jetzt denke ich aber, nachdem ich zwei Wochenenden hintereinander in einem etwas anderem Teil Deutschlands gewesen bin, etwas auch darüber rückblickend zu schreiben.

Wie die Überschrift schon sagt, bin ich nicht wirklich enttäuscht, sondern positiv von den Städten Leipzig und Dresden überrascht. In Leipzig war ich bei einer Gemeindegründungsarbeit, haben da etwas ausgeholfen.
So viele Plattenbauten auf einmal habe ich noch nie vorher in meinem Leben gesehen, das war echt mal krass. Trotz der Plattenbauten waren das keine Ghettos. Viele von den Bauten stehen leer und werden nach und nach abgerissen.

In Dresden habe ich von Plattenbauten nicht soviel gesehen, aber dafür eine echt schöne Innenstadt, mit einigen coolen Streetart Modellen, die ich so real vorher noch nicht gesehen hatte: Peter, der mit mit und noch ein paar anderen dabei war, hat die bereits veröffentlicht.

Im Mondpalast kamen wir über das Wochenende hinweg. Eine sehr coole Jugendherberge, oder auch Hostel genannt, mit einer Bar direkt unten und einem Frühstücksbuffet, das man am Wochenende von 9-16 Uhr genießen konnte :D Das war der Hammer, für 5 € soviel Essen und Trinken (Kaffee vorallem ;-) ) wie man wollte. Das Hostel liegt direkt in einer Kneipenmeile, eine Bar nach der anderen, es ist dort also immer was los….

Die Stadt selber hat mich auch fasziniert vor allem die Frauenkirche, die echt superschön ist. So viel konnten wir uns nicht angucken aber zumindest einiges.

Insgesamt kann ich also sagen, der Teil von “Dunkeldeutschland“, den ich gesehen habe ist gar nicht mal so dunkel, sondern ziemlich cool und ein erneuter Besuch ist sicherlich drinne…

bilder von Leipzig gibt es hier
und von Dresden hier

Nach langem wieder mal ein GRC, das momentan total in meine Situation gesprochen hat!

GRC113 Extrem-Situationen

Seite 791 der Bibel
(Psalm 69)

radical relationship:.

David befindet sich in einer total schwierigen Situation. Das wird in diesem Psalm ganz deutlich. Er steckt in der Sch… – äh – im Schlamm (V.15). Das Schwierige daran: Zuerst fühlt er sich mitten in dieser Situation auch noch von Gott verlassen (V.4). Dann wird ihm bewusst, dass gerade sein Vertrauen, seine Beziehung zu Gott ihm Schwierigkeiten einbrockt. Er lebt, wie Gott es will, doch die Leute um ihn herum verspotten ihn deswegen. Er hat diese Sehnsucht nach Gott (siehe letzter GRC), doch sein Umfeld versteht seinen Eifer nicht (V.6-13). Und in all dem weiss David sehr wohl, dass er kein Sonder-Heiliger ist. Und jetzt – mitten aus der Tiefe – schreit David zu Gott. Nur Er kann ihm helfen. Nur Er kann etwas aus seiner misslichen Lage machen. Nur Er hat einen Ausweg (V.18)! David ist sich bewusst, dass er keine Chance mehr hat, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Er weiss, dass er völlig abhängig ist…

Ist schon interessant… Es gibt doch auch in deinem und meinem Leben Situationen, wo wir völlig hilflos sind, ganz abhängig von Gott. Nach dem Motto: Wenn du nichts tust, gehe ich unter (V.16)! Wenn du nichts tust, habe ich keine Chance und es wird sich nichts ändern… Das können schwere Krankheiten sein, eigene, oder von Menschen die uns nah stehen. Wir können nichts tun – Gott muss eingreifen. Das können verworrene Beziehungen sein, bei denen wir nicht mehr durchblicken. Nur Gott kann noch helfen! Plötzlich sind wir abhängig.

Was aber ist, wenn wir nicht in Extremsituationen sind. Dann haben wir das Leben wieder selber im Griff. Ist ja das Normale, oder?! Die Frommen unter uns sagen dann vielleicht Dinge wie: “Ich möchte abhängiger von Gott sein!” Aber das ist ein Trugschluss. Ich bin immer genau gleich abhängig von Gott: nämlich völlig! Die Extremsituationen bringen genau diese Tatsache ans Licht, an die Oberfläche. Oft meinen wir einfach, dass das nur für diese spezielle Phase gilt, aber da täuschen wir uns! Abhängigkeit von Gott ist nichts, was von uns gesteuert wird – es ist schlicht und einfach eine Tatsache. Sogar Jesus Christus sagte von sich selbst: “Das steht fest: Von sich aus kann der Sohn gar nichts tun…” (Joh 5,19). Wenn das für den Sohn Gottes gilt, dann erst Recht für uns! Auch im ganz normalen Alltag, den wir eigentlich im Griff haben… “Du hast so viel Gutes für mich bereit!” (V.14) steht in unserem Psalm. Wenn wir einfach selbst “chnuschten” verpassen wir vielleicht all den Segen, den Gott uns gerne geben möchte. Das “gewisse Etwas”, das unser Leben besonders macht! Wenn unser Leben so sein soll, wie Gott sich das gedacht hat, wenn wir das volle Potenzial ausschöpfen und in unsere Berufung kommen wollen, dann brauchen wir Gott. Wir sind abhängig! Immer.

call:.

Abhängigkeit von Gott ist eine Tatsache. Die Frage ist aber, ob wir das wirklich glauben. Ob wir unser Leben dementsprechend ausrichten. Das wäre ganz normal…
Nimm dir kurz Zeit und denk darüber nach, ob du Gottes Eingreifen vor allem in Extrem-Situationen erwartest oder auch im ganz normalen Alltag. Bekenne Gott, dass du von ihm abhängig bist. Mach das in dieser Woche zu deinem täglichen Gebet und lade Gott ein, deinen (All)Tag zu prägen und zu bestimmen.

Ps:.

Um was geht es beim GetReadyCall? Ich behaupte, dass es auf jeder Seite der Bibel um Beziehung geht. Die Sache mit Gott ist nichts Abstraktes…! Diese Beziehung zeigt sich in 3 Dimensionen: mit Gott, Christen und Nichtchristen. Diese Beziehungen sollen radikal gelebt werden – also von der Wurzel her stimmen (radikal=radix=Wurzel).
Aus diesem Grund machen wir eine Reise quer durch die Bibel. Jede Woche gehen wir 7 Seiten weiter (in der Hoffnung für alle) und ich werde ein paar Gedanken (“radical relationship”) dazu äussern. Am Schluss wird es im “Call” immer ganz praktisch – damit es auch Auswirkungen hat! Mal schauen, ob sich meine “Theorie” bewahrheitet. Ich bin gespannt! Kommst du mit? Dann abonniere den Newsletter…