Ein Gottesdienst braucht ein Spaßelement
Viele Nichtchristen oder unbeteiligte Jugendliche sind der Meinung Kirche – und damit Gott ist langweilig. Gott gab uns die Fähigkeit zu lachen und wir sollten das nicht als gottlos ansehen.
Wenn du eine Veranstaltung schaffst, die Jugendlichen Spaß macht, dann ist es wahrscheinlicher, dass sie zu dir und deiner Botschaft Zugang finden. Wenn ich einen Jugendlichen lachen sehe, dann sehe ich einen Jugendlichen, der bereit dafür ist zu erkennen, dass die Quelle seines Lachens der Schöpfer der Freude ist – Gott selbst.
Wenn du dieses Prinzip anwendest, dann unterscheide zwischen Spaß und Klamauk. Freude und Humor sind nicht das Gleiche. Versuch nicht, etwas sein zu müssen, das du gar nicht bist, aber arbeite daran, eine Atmosphäre zu kreieren, die Spaß macht.
Ein Gottesdienst brauch die Mitarbeit von Jugendlichen
Wenn Jugendliche die Möglichkeit haben, sich mit und für jemanden oder etwas zu engagieren, das sie mögen, dann wird es ihnen leichter fallen, sich auch auf anderen Gebieten weiter zu entwickeln.
Bei einem Programm sollte also gefragt werden, ob es etwas gibt, was die Jugendlichen selber tun können. Bei einem Theaterstück, Video, Sketch oder Ähnliches werden Jugendliche gesucht, die das realisieren kann.
Hilfreich wäre es für verschieden Bereiche Teams aufzubauen, z.B. Theaterteams, Video- und Medienteams, Musikteams, Freizeitteams, Begrüßungsteams. Diese Teams bieten an sich einen einfachen Einstieg in die Mitarbeit, da sie locker unter Beziehungen entstehen und man nicht in das kalte Wasser geworfen wird.
Bei solchen Teams könnten auch kirchendistanzierte Jugendliche mitmachen. Wenn z.B. jemand, nennen wir ihn Tim, zu einem Gottesdienst kommt und von der Musik begeistert ist und auch selbst Musik macht, dann könnte er in das Team mit einsteigen. Dies bietet auch eine Möglichkeit Gott zu begegnen, wenn der Teamleiter z.B. jedes Teamtreffen mit einem Gebet und einer Andacht anfängt.

