Archives for the month of: April, 2007

5. Stelle Frage

  • Stelle Fragen, die die Menschen veranlassen, an ihren eigenen Ansichten zu zweifeln, z. B.: „Woher weißt du das? Weißt du auch ganz sicher, wovon du redest?“ Stelle Fragen, die Zweifel an ihrer Moral hochkommen lassen: Warum sollte ich so leben wie alle anderen?
  • Stelle Fragen, auf die es keine „guten“ Antworten gibt: „Was ist daran falsch die Bibel zu lesen“

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Ich denke auch persönlich lässt sich vieles über Fragen erreichen. Es muss nichts großes sein, aber am meisten, schnellsten und ich denke auch am unkompliziertesten lässt sich ein Gespräch über Fragen anfangen. Dies können Fragen über aktuelle Geschehnisse, Diskussionen in der Politik oder persönliche Erlebnisse.

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4. Mache andere neugierig

  • Eine Frage oder eine Aussage, die dein Freund nicht ver-stehen kann , vermag diesen Zweck zu erfüllen
  • Andere neugierig zu machen ist vorteilhaft, um sie zu Fragen und zum Nachdenken anzuregen
  • Wenn man öffentlich die Bibel oder ein Buch mit einem klaren christliche Titel ließt und es nicht sofort wegpackt, sobald jemand kommt, so wird man als erstes gefragt was man ließt. Diese Frage kommt nicht von einem persönlich, sondern von einem anderen. Sie ist jedoch der erste Schritt für ein gutes Gespräch.
  • Wenn uns schwer fällt ein Gespräch über Gott, die Bibel oder Religion anzufangen, so können wir andere „provozieren“ das Gespräch zu beginnen. Z. B. öffentlich die Bibel lesen. Vor dem Essen zu beten oder eine Aussage zu machen, die der andere nicht ganz versteht

3. Verwende die Bedürfnisse des anderen als Ausgangspunkt für dein Gespräch

  • Es ist ein sehr großer Vorteil eine ungläubige Person sehr gut zu kennen. Ihre Meinung und Ansicht zu kennen und eine gute Freundschaft aufzubauen.
  • Verschiedene Bedürfnisse erfordern verschieden Methoden und auch verschiedene Antworten
  • Wenn ich weis, wie mein Freund denkt, so kann ich meine Antwort oder meine Ansicht ihm gerecht formulieren

2. Verurteile deinen Freund nicht

  • Wenn wir eine Person kennen lernen und nun eine Eigenschaft oder eine für uns persönliche abstoßende Meinung antreffen, so dürfen wir sie nicht aufgrund dieser Erkenntnis über die Person verurteilen oder sie für „super schlecht“ abstempeln
  • Es ist hilfreich, sich in einem solchen Fall einige Fragen zu stellen. Wie z. B. Aus welcher Motivation heraus handelt diese Person so? Handelt sie so überhaupt bewusst oder nur weil es andere Freunde auch so tun?
  • Einige wichtige Tatsache müssen wir feststellen. Unsere biblische Ansicht ist in der heutigen Gesellschaft keine „normale“ Ansicht, sie ist vielmehr „abnormal“. Deshalb ist es kein Wunder, das die Dinge, die unsere ungläubigen Freunde tun, für uns eher „abnormal“ sind, doch für sie aber ist es fast eine Selbstverständlichkeit
  • In Jh. 4 sehen wir ein Beispiel Jesu an der Samariterin. Jesus weckte die Neugier der Samariterin dadurch, dass er sich ihr gegenüber zuerst freundlich verhielt und dann ihre Sünden aufzeigte. Das Jesusprinzip ist es, die Person als ein wertvolles Geschöpf zu sehen, ihre sündigen Taten jedoch ganz klar abzulehnen (z. B. die Zöllner). Jesus nahm einen Menschen so an, wie er war und dann zeigte er ihm den Weg in den Himmel
  • Jesus hat zwei Dinge ganz klar von einander getrennt: Den Sünder und die Sünde