Archives for the month of: April, 2007

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9. Beantworte nicht alle Fragen und gib keine endgültigen Antworten

  • Wenn man es anders formuliert meint es damit, dass man sich davor hüten muss, eine Autorität zu werden, die den richtigen Glauben hat. Die Bibel muss vielmehr in den Mittelpunkt gestellt werden.
  • Eine Antwort, die einem alles sagt, was man wissen möchte hat lange nicht die Wirkung, wie eine Antwort die man selbst heraus studiert und sortiert hat
  • Wir müssen unsere Freunde dahin führen, dass sie selbst nach der Antwort in der Bibel suchen. Wenn wir sie ihnen geben, sofern das möglich ist, werden sie nie den reichen Schatz in Gottes Wort entdecken,

8. Mache deinen Freund klar, dass ihre Denkweise falsch sein könnte

  • Die Frage: „ Ist es vielleicht möglich, dass du nicht recht hasst?“ , kann bei diesem Prinzip sehr wichtig sein
  • Stelle bei Aussagen deiner Freunde eine Frage, die die gesagte Aussage oder Meinung in Frage stellen kann. Wenn sich z. B. jemand negativ zu der Bibel äußert, dann könnte man die Frage stellen: „Was ist an der Bibel anders als bei anderen religiösen Literaturen?“
  • Nach einer passender Frage muss Denken eintreten, denn die Frage stellt die Möglichkeit in Sicht, dass die eigene Ansicht oder Meinung nicht unbedingt richtig sein muss
  • Bei verschiedenen Meinungen und Auswahlmöglichkeiten muss man seinen Verstand und nicht seine Gefühle verwenden. Dieses Vorgehen trifft auch auf das Lesen in der Bibel mit überein.

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7. Versuche nicht zu beweisen, dass die Bibel wahr ist oder deine Ansichten richtig sind

  • Wenn wir anfangen die Bibel oder unsere Ansichten zu verteidigen, so sind zu mindestens bei der Bibel nur gewisse Kommentare zur der Quellen. Wir sollten die Person gegenüber vielmehr dazu bringen nicht auf unsere Ansicht eingehen zu wollen, nein, sie vielmehr dazu bringen, die Quelle unser Ansicht zu lesen. Die Bibel
  • Wenn sie das verstehen will, was wir denken und meinen, so muss sie die Bibel lesen. Die Bibel wird sich selber verteidigen, sie bedarf keiner Verteidigung. Hebr. 4, 12 steht ganz klar, dass das Wort Gottes Menschenleben verändert. Wer die Bibel ließt und verstehen will, dem wird sie das liefern, was er sucht
  • Wir haben einen Glauben mit Fakten. Glaube ohne Fakten ist Blindheit; Fakten ohne Glaube ist Dummheit
  • Verteidigung ist der Anfang vom Ende eines Gesprächs

Bei diesem Punkt kann ich mich nicht ganz wohlfühlen. Finde es etwas naiv, nur zu sagen das die Bibel allein reicht. Klar die Punkte stimmen, das “Wort Gottes kehrt ja auch nie leer zurück” (Jes. 55,11), aber trotzdem sagt ja Paulus auch in Kolosser 4,5-6

V.5 Lebt klug unter den Menschen, die keine Christen sind, und macht aus jeder Gelegenheit das Beste!
V. 6 Redet freundlich und klar mit ihnen, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen am besten antworten sollt.

Es gibt Menschen denen es reicht, denen es sehr hilft, einfach nur die Bibel zu lesen. Aber genauso gibt es Menschen, die in gewisser Weise Beweise brauchen. Beweise für Jesus, Beweise für die Schöpfung, Beweise für die Bibel.
Nicht umsonst gibt es ja immer mehr “apologetische” Bücher, die einen helfen in eine Thematik, wie z.B. Schöpfung contra Evolution hineinzulesen.

Von daher würde ich insgesamt sagen, dass man es nicht pauschalisieren darf (Jedes Prinzip, darf man eigentlich nicht pauschalisieren, aber bei diesem trifft das besonders zu.), sondern abschätzen sollte, was für den Menschen gegenüber am Besten ist.

6. Verteidige dich nicht

  • Wir müssen daran denken, dass der Christ ruhig eingeste-hen kann, nicht alles zu wissen. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Bibel falsch ist oder dass Jesus nicht mehr Gott ist
  • Nach 1. Petrus 3, 15 sollen wir Personen, die nach der Hoffnung in uns fragen, den Grund nennen oder mit ihnen die Bibel lesen, dass sie selbst die Hoffnung erkennen
  • Wenn sie jedoch angreifen, dann dürfen wir uns nicht verteidigen, vor allem nicht, wenn wir Emotionsvoll geladen sind. Bei einem Angriff kann eine darauffolgende Frage eine sehr gute Wirkung erzielen. Fragen stellen, statt in die Verteidigung zu gehen

ritter_redewendungen.gifHmm letzter Punkt ist wahrscheinlich gar nicht so einfach. Für mich ist es immer schwer, selber nicht emotional zu werden, wenn Menschen spöttisch über Gott und Jesus reden oder provokant Aussagen über meinen Glauben machen.
Ich denke was da hilft, ist zu versuchen ruhig zu bleiben und einfach für sie beten. Im Endeffekt, wenn der Mensche die Botschaft von Jesus weiß, kann ich sowieso nichts mehr machen, als das ganze Gott zu überlassen, viel zu beten und dem Menschen die Liebe versuchen zu geben, die Jesus ihm geben würde.

Was meint ihr? Ihr habt doch bestimmt auch schon in solchen Situationen gesteckt, wo ihr vllt. noch vor vielen Menschen mit Fragen bombardiert wurdet, die superschwer, wenn nicht unmöglich, sind zu beantworten… Wie habt ihr reagiert, welche Erfahrungen habt ihr gemacht?