Archives for the month of: März, 2007

snowJa endlich ist es soweit: Ich fahre snowboarden!! :D Freue mich schon riesig.

Morgen Abend werden wir uns mit sieben Jungs auf den Weg in das Skigebiet (oder vllt besser “snowboardgebiet” ;) ) “Zillertalarena” machen.
Wir werden in einer Wohnung zusammen pennen, kochen (ja, ihr lest richtig; jungs werden kochen ;-) ) und natürlich snowboarden.

Dieser Winter war ja ziemlich arm in Deutschland, deswegen werde ich in dieser Saision zum ersten mal aufs Brett steigen.
Mein Kumpel Serg wird auch dabei sein und wahrscheinlich werden, er sowohl auch ich in dieser Zeit nichts posten können….
Aber vllt. habt ihr ja Glück und der Jared kriegt meinen Beitrag, den er mir noch schuldet fertig.

Wünsche euch dann noch schöne Tage, einen schönen Psalmsonntag mit anschließender Passionswoche. Könnt ja auch an uns denken, dass wir uns nichts brechen oder so (freaks gibt es ja immer ;-) ), habe ja auch im Mai meine Abschlussprüfung.

Markus 2,27
Und Jesus fügte hinzu: Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat.

Ich habe diese Stelle letztens gelesen und musste darüber länger nachdenken. Wozu gab es den Sabbat? Kurz gesagt, um einen Tag Ruhe zu finden. Besonders Ruhe in Gott zu finden! Doch damals wurden viele “Extragesetze” eingeführt, damit der Sabbat auch wirklich gehalten wurde. Im Endeffekt ging es dann fast gar nicht mehr um den wirklichen Sinn des Sabbat sondern um das stumpfe Einhalten der Regeln.

Mir ist da parallel auch eine Stelle aus Sacharja eingefallen, die dazu ganz gut passt:

Sacharja 7,3-6
V.3 und legten den Priestern am Tempel des Herrn, des Herrschers der Welt, und den Propheten dort die Frage vor: »Sollen wir auch künftig den Fast- und Trauertag im 5.Monat begehen, wie wir es schon so viele Jahre tun?«
V. 4 Da erging an mich das Wort des Herrn, des Herrschers der Welt, er sagte zu mir:
V. 5 »Richte dem Volk von Juda und den Priestern meine Antwort aus: Siebzig Jahre lang haltet ihr nun schon die Fast- und Trauertage im 5. und 7. Monat. Meint ihr, ihr hättet da für mich gefastet?
V. 6 Wenn ihr esst und trinkt, tut ihr es doch auch für euch selbst!

Mir geht es hier jetzt weniger um das Fasten im Allgemeinen, sondern darum, dass Gott zu Israel sagt:” Du machst das doch gar nicht mehr aus dem eigentlichen Grund; du machst das nur noch für dich!”

Gott klagt bei Israel an, dass sie den Sinn vom Fasten vergessen haben, genauso wie Jesus in gewisser Weise es im Bezug auf den Sabbat tut.
Genauso geht es mir ähnlich. Es gibt Dinge, die “ich schon seit vielen Jahre” tue, aber tue ich sie immer noch aus dem eigentlichen Grund, aus dem Sinn der dahinter steckt?

  • Gehe ich Sonntags zum Gottesdienst, weil ich wieder Input kriegen möchte, oder nur weil es dazugehört und ich es schon immer so gemacht habe?
  • Gehe ich Freitag Abends zum Jugendtreff, weil das schon lange der Fall war?
  • Arbeite ich in der Jugend/Gemeinde mit, weil es dazu gehört?
  • Lese ich die Bibel, weil ich einen Hunger danach habe, oder weil ich sonst vllt. ein schlechter Christ wäre wenn ich es nicht tun würde?

Ich möchte den Sinn meiner Taten, meiner Gewohnheiten hinterfragen und sie sein lassen, wenn ich den Sinn nicht kenne. Ich möchte die Dinge, die ich tue tun, weil sie mich begeistern, weil ich eine Leidenschaft für den Sinn dahinter habe!

FreundeEs ist ja so, dass durch Freundschaftsevangelisation am meisten Menschen zum Glauben an Jesus finden. Ich denke dass ist auch eine Herausforderung, die man sich in der Jugendarbeit stellen muss, wenn man eine evangelistische Jugendarbeit aufbauen will. Das schwierige dabei ist, dass man Freundschaftsevangelisation unter zwei, vllt. ein paar mehr, aber nicht vielen Personen geschieht und wie soll die Jugendarbeit auf diese Beziehung der Menschen Einfluss haben?

Ich glaube in der heutigen Zeit sind Beziehungen immer wichtiger. Die Menschen in unserem Umfeld wollen nicht mehr gerne einfach so zu einer z.B. evangelistischen Veranstaltung gehen. Oft tun sie es nur wegen der Person, die sie eingeladen hat. Ich denke was zählt ist, dass man mit diesen Menschen einfach Zeit verbringt, Beziehung aufbaut, einfach ein Freund wird.

Wie also könnte die Jugendarbeit auf diesen “Umstand” reagieren. Eine Idee wäre, dass man eine Plattform aufbaut, vllt. in Form eines Cafés, in dem einfach Zeit miteinander verbracht werden kann. Diese Jahr wird bei meetlife genau das versucht. Ich bin gespannt wie das wird, kann leider nicht dabei sein. Ich fahre nämlich zum snowboarden nach Österreich (*freu* :D ).
Mit Sicherheit gibt es noch eine Menge anderer Möglichkeiten… Habt ihr irgendwelche Ideen bzw. wird in der Form schon bei euch in der Gemeinde/Jugend etwas getan?

Über thinkchristian.net bin ich auf diesen Post mit einem sehr coolen Zitat gekommen. Das krasse ist, dass das Zitat von einem Kind kommt:

wasser.jpgi think water is like grace. i mean, you can’t hurt water. you can boil it — which would hurt most stuff — but it just turns water into a different form. it’s still there. it’s like, water is adaptable. it never goes away, and adapts to the situation in order to stay there.

Ich habs versucht ins deutsche zu übersetzen, muss aber sagen, dass ich nie wirklich gut in englisch war. Von daher könnt und sollt ihr mich ruhig verbessern:

Ich denke Wasser ist wie Gnade. Ich meine, man kann Wasser nicht verletzen. Du kannst es kochen – was eigentlich am meisten verletzen würde – aber es verwandelt wasser nur in eine andere Form. Es ist immer noch da. Es ist als ob Wasser anpassungsfähig ist. Es verschwindet nie und passt sich der Situation an um dort zu bleiben.