Archives for the month of: Februar, 2007

Du bist weniger vom morgigen Tag abhängig, wenn du den heutigen in die Hand nimmst.

Lucius Annaeus Seneca
Römischer Dichter und Philosoph (4 v.Chr. – 65 n.Chr.)

Da passt mir nur das Sprichwort ein, dass man Paps immer zu mir gesagt hat, wenn ich eine Sache nicht sofort machen wollte:” Morgen, morgen nur nicht heute sagen alle faulen Leute;-)

Ich werde wahrscheinlich in den nächsten Wochen etwas mit den bloggen kürzer treten. Es liegt nicht daran, dass ich kein bock mehr darauf habe, sondern dass ich im Mai meine Abschlussprüfung habe. Bisschen was wollte ich schon dafür tun und muss deswegen ganz einfach bei der einen oder anderen Sache etwas zurück stecken. Ich werde vllt. Das eine oder andere verlinken, aber wieviel von mir selbst kommt weiß ich.
Zum anderen ist es auch immer unterschiedlich, mal habe ich viele Gedanken über die ich Schreiben könnte, dann aber absolut gar keine. Ich kann mir nunmal auch keine Gedanken, Themen über die ich schreiben könnte irgendwo hinten rausziehen ;-)

Naja also verzeiht mir wenn ich nicht soo viel kommt, wie oft etwas kommt kann ich nicht genau sagen, ich gebe aber mein bestes ;-)

grc_inkarnation.jpg

GRC100 Inkarnation

Seite 700 der Bibel
(Hiob 29,9-30,1)

radical relationship:.

Wow! Jubiläum… Der 100. GetReadyCall. Zu diesem Jubiläum befinden wir uns genau auf Seite 700 der Bibel – das gefällt mir :-) . Die Zahl Sieben steht ja für Vollkommenheit usw. Vollkommen ist der GRC auf jeden Fall nicht (genau so wenig wie ich selbst), aber ich hoffe, dass es bei vielen Lesern Wesentliches in Gang gebracht hat. Ob du nun schon alle 100 gelesen hast (wohl kaum jemand ;-) , oder erst seit kurzem zum Leserkreis gehörst. Aber genug des Vorgeplänkels… Wenden wir uns dem Text zu!

Mitten im Buch Hiob kann man mal aufatmen. Hiob beschreibt hier, wie es war, bevor das Unglück über ihn hereinbrach. Da kann ich das “Wow!” von vorhin nur wiederholen… Ein frommer Mann wie er im Buche steht – gesegnet von Gott! Ein Vers stach mir besonders ins Auge. Hiob war nicht nur einer, der ein bisschen spendete, ein bisschen für die Armen sorgte, ein bisschen Nächstenliebe zeigte. Nein, er ging viel weiter! Er lebte das, was auch Jesus uns viele hundert Jahre später vorlebte: Er identifizierte sich mit anderen Menschen – besonders mit denen, die es schwer hatten: “Meine Augen sahen für den Blinden, meine Füsse gingen für den Lahmen.” (V.15). Das ist nicht nur wunderschön poetisch ausgedrückt, sondern zeigt wie nah Hiob diesen Menschen war. Er blieb nicht auf Distanz. Half ihnen nicht aus sicherem Abstand. Er wurde in Person zu dem, was diesen Menschen fehlte. Das nenne ich radikale Beziehung!
Wenn wir nun behaupten, dass Jesus in uns lebt, dann hat all das etwas mit uns zu tun! Hiob war nur eine Art Vorgeschmack auf den menschgewordenen Sohn Gottes. Jesus gab sich ganz und gar hinein. Er gab sich ganz und gar hin für uns – im Leben und im Tod. Er hat alles gegeben – nicht aus sicherem Abstand, sondern sich selbst.
Das nennt man Inkarnation (Fleischwerdung). Man gibt etwas konkrete Gestalt, das sonst nicht greif-, fühl- und erlebbar wäre… Wenn dieser Jesus in uns lebt (Gal 2,20!), dann wäre es ganz natürlich, dass etwas davon in unserem Leben sichtbar wird. Wir werden dann zur Hilfe für die Hilflosen. Wir werden zur Liebe für die Ungeliebten. Wir werden zur Schulter für die Einsamen. Wir werden zum Trost für die Verzweifelten. Nicht aus sicherem Abstand als Wohltäter, sondern als Menschen die von der Liebe des lebendigen Gottes getrieben werden. Als Menschen in denen Jesus LEBT! Inkarnation.

call:.

Überleg dir mal wie du lebst. Drehst du dich vor allem um dich selbst? Schaust du vor allem, dass es dir gut geht und dass du zum Zug kommst? Oder bist du jemand, der auch anderen hilft und sich um andere kümmert?
Die Frage ist: Bleibst du auf Abstand? Egal ob dieser Abstand gross oder klein ist. Was könnte das für dich konkret heissen, dich ganz hinein zu geben? Für wen könntest du “Fleisch”, greif- und erlebbar werden?
Nimm dir Jesus nicht nur zum Vorbild – er ist viel mehr… Er lebt in dir und will durch dich leben! Frage ihn diese Woche permanent, wo er dich benutzen will etwas für jemand anderes zu sein, das dieser Person fehlt. Zur Erinnerung kannst du ja in fetten Buchstaben das Wort “FLEISCH” auf einen Zettel schreiben :-) . In deiner Hosentasche z.B. wird dich das womöglich immer wieder im richtigen Moment stören…

[via GRC 100 Inkarnation]

Erstellen einer zielgerichteten Strategie

Wenn man die fünf Aufträge und seine potenzielle Zielgruppe kennt, kann man fragen, welch eine Veranstaltung, welch ein Programm beides, also Auftrag und Zielgruppe, erreichen.

Potenzielle Zielgruppe + Auftrag = Programm

Beispiel:
Nachbarschaftsjugendliche + Auftrag der Evangelisation = Silvesterprogramm
Es gibt viele unterschiedliche Wege um die einzelnen Zielgruppen zu erreichen, dabei sollte man folgendes zusätzlich noch beachten:

  1. Die Ausrichtung der Kirche
  2. Die verfügbare Zeit der Mitarbeiter
  3. Die Anzahl an erwachsenen Helfern
  4. und die vorhandenen Mittel

Nicht jede Jugendgruppe kann alles umsetzen und erreichen was sie will, wichtig ist da Prioritäten zu setzen und zu schauen was primär gemacht werden kann.
Programme können und sollten so oft wie nötig wechseln, um deine Zielgruppe zu erreichen und die Aufträge Gottes für die Jugendarbeit bestmöglich zu erfüllen.

Fragen/Anregungen

  1. Schreib die Namen deiner Veranstaltungen auf und benote sie in den Feldern nach ihren Zielgruppen
  2. Programm Nachbar-schaft Gottesdienst-besucher Gemeinde „Aktive“ „Gemeinde-kern
  3. Müssen einige von deinen Programmen spezieller werden? Wenn eines deiner Programme auf mehrere Zielgruppen zielt, was musst du tun, um es spezieller zu machen?
  4. Wissen die Jugendlichen, die deine Veranstaltungen besuchen, für wen diese gedacht sind?
  5. Wieviele Jugendliche gibt es ungefähr in deiner Gemeinde?
    • Nachbarschaft?
    • Gottesdienstbesucher?
    • Gemeinde?
    • „Aktive“?
    • Gemeindekern?
  6. Schreibe deine eigene Definition von jeder potenziellen Zielgruppe auf
  7. Was sind die entscheidenden Schritte, die die Jugendlichen mache, um in den nächsten Kreis zukommen?