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Ich musste echt lachen, als ich dieses Cartoon gesehen habe.

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[via nikodemus.net]

Heute gibts den ersten Beitrag zu meiner Serie “Jesu Lehrplan”, aus Matthäus 5. Welche Stelle würde einem bei der Frage nach Jesu Lehrplan nicht sofort einfallen? – Na klar, die Bergpredigt!

Deswegen gebe ich euch ein paar Gedanken, die mir zu der bekannten Stelle aus Matthäus 5 , in der es um Salz und Licht geht. Jesus hat dies in erster Linie an seine Jünger weitergegeben. Es war die erste praktische Unterweisung, d.h. die konkret für den Alltag gedacht war, die Jesus seinen Jünger gegeben hat und von der die Bibel berichtet.

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Wenn wir uns die Wirkung des Salzes angucken, so bemerken wir, dass es ziemlich “aktiv” ist. Wenn etwas gesalzen ist, so merkt man dies in der Regel sofort. Es wird ganz konkret für eine Würzung verwendet und wie gesagt merkt man dies sofort.

Das ist ein Aspekt den Jesus für das Leben in der “Welt” seinen Jüngern weitergibt. Das aktive Vorleben und erzählen von Jesus.

Kol. 4,5-6
Verhaltet euch weise gegenüber denen, die draußen sind, und kauft die Zeit aus. Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt, dass ihr wisst, wie ihr einem jeden antworten sollt.

1Petr 3,15
heiligt aber den Herrn Christus in euren Herzen. Seid allezeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist,


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Der andere Aspekt den Jesus hier nennt und den das Licht versinnbildlicht, ist das Leben eines Christen.
Das Licht ist weniger aktiv wie das Salz, es beleuchtet in den meisten Fällen eine breite Masse (denkt z.B. an eine Straßenlaterne). So kann auch das Leben eines Christen sein. In dem er einfach ein heiliges Leben führt, ein Zeugnis ist und das die Menschen dadurch zum Nachdenken kommen und anfangen Fragen zu stellen.

2. Kor. 3,3
Ist doch offenbar geworden, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zubereitet, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, nämlich eure Herzen

Paulus verdeutlicht dies hier im Bild eines Briefes: Das Leben eines Christen ist wie ein Brief, den die Menschen in seiner Umgebung lesen können und wodurch sie auch Gott näher kennen lernen können.

1. Petr. 2,15
Denn Gott will, dass ihr durch eure guten Taten alle zum Schweigen bringt, die aus Dummheit und Unwissenheit gegen euch reden.

Nach längerer Zeit gibt es hier wieder einen GRC aus dem hause young-people.ch

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Seite 679 der Bibel
(Hiob 10,7-11,3)

radical relationship:.

“Ja, du hast mir das Leben geschenkt und mir deine Güte erwiesen: deine Fürsorge hat mich stets bewahrt.” (V.12) Amen dazu, oder?! Das würden wohl die meisten von uns unterschreiben. Wir wissen, dass es stimmt. Wir glauben es. Auch Hiob tut das. Er redet aber noch weiter: “Aber tief in deinem Herzen denkst du anders; in Wirklichkeit hast du dies beschlossen: Auf jedes Vergehen willst du mich festnageln und mich von meiner Schuld nicht mehr freisprechen.” (V.13-14) Krasse Aussage.
Vielleicht spricht aber Hiob in seinem Elend etwas aus, das auch tief in uns drin verwurzelt ist. Wir würden es wohl Gott nie so an den Kopf werfen (liegt darin eine von Hiobs Stärken?!)… Nein. Vielleicht wagen wir es nicht mal zu denken, denn wir wissen ja, was stimmt: Vers 12. Aber ich behaupte, dass viele Christen damit unterschwellig leben und es ihr Leben, ihr Verhalten, ihre Beziehungen prägt. Furcht, etwas falsch zu machen und dann von Gott dafür bestraft zu werden. Misstrauen, ob dieser Gott es WIRKLICH gut mit uns meint (es könnte ja auch sein, dass Gott uns damit lockt, um uns dann in die Pfanne zu hauen). Viele von uns meinen zu Wissen, was Gnade und Liebe bedeutet, aber steuern und antreiben tut uns das Bild vom strafenden Gott.
Ein paar Fragen dazu:
Wieso will ich heilig und rein leben. Aus Angst oder aus Liebe?
Wieso lese ich die Bibel und bete ich? Aus Pflichtgefühl oder Bedürfnis?
Wieso tue ich Gutes und will Menschen zu Jesus führen? Weil ich beschenkt wurde, oder weil es von mir gefordert wird?

Unser Gottesbild (bewusst oder unbewusst) prägt unsere Beziehung zu ihm zutiefst. Ich glaube, dass hier ein wesentlicher Grund liegt, wieso uns das Leben als Christen oft so schwer fällt: Wenn wir Gott so sehen, dann ist es nur natürlich, dass wir uns überwinden müssen, Gemeinschaft mit ihm zu haben und zu tun, was er sagt. Wer will denn schon mit so jemandem zusammen sein?!
Tatsache ist aber, dass wir in Jesus Gottes wirkliches Wesen sehen: Voller Liebe – und doch heilig. Barmherzig, weil er versucht wurde, wie wir (Hebr 4,15). Gnädig, ohne die Augen zu verschliessen (Joh. 8 ). Vergebend, weil er in Beziehung mit uns leben will. Mich motiviert das!

call:.

Diese Tatsachen sind wahr, das heisst aber noch nicht, dass wir sie im Herzen tragen und damit leben, dass sie uns prägen… Das kann ich mit diesem GRC auch nicht bewirken. Aber Gott kann es!
Vielleicht musst du wie Hiob anfangen und deine Vorurteile gegenüber Gott formulieren. Sprich aus, was du wirklich glaubst, fühlst, denkst. Er kann damit umgehen. Er kann noch viel mehr: Er will sich dir zeigen – so wie er wirklich ist. Bitte ihn diese Woche jeden Tag, dass er es tut: “Herr, zeige mir, wie du wirklich bist!” Bei Hiob hat Gott es am Schluss getan, so dass er sagte: “Herr, ich kannte dich nur vom Hörensagen, jetzt aber habe ich dich mit eigenen Augen gesehen!” (Hiob 42,5)

url.gifNachdem ich jetzt mit den”kleinen Propheten” fertig bin, will ich mich an die vier Evangelien unter folgendem Punkt lesen:

Was hat Jesus versucht seinen Jüngern in der Zeit seines Wirkens versucht beizubringen?

Jesus hatte nicht viel Zeit (es ist strittig wie lange das genau war, man geht von 1-3 Jahren aus) während er auf der Erde war und daher glaube ich, dass Jesus sehr gut darauf geachtet hat was er seinen Jüngern in Sachen Lehre und Praxis beigebracht hat. Die Jünger waren dazu berufen die ganze Zeit bei ihm zu sein (Mk. 3,14) und von ihm zu lernen. Nachdem er im Himmel war, kam es auf diese Jünger an; Jesus hat alles auf sie gesetzt!

Ich bin gespannt wie es wird, was mir begegnen wird und welche Bibelstellen ich vllt. neu aus einem anderem Blickwinkel sehen und verstehen werde…