Meine Verlobte Rosi und ich sind derzeit auf der Suche nach einem Trauvers. Wir wünschen uns eine Art Lebensmotto, das uns begleitet und Ausrichtung auf unser gemeinsames Leben gibt. Derzeit haben wir zwei in engerer Auswahl:

Phil 2,3 “… in Demut achte einer sich höher als sich selbst.” (LU)

Hebr 10,24: “Und weil wir auch füreinander verantwortlich sind, wollen wir uns gegenseitig dazu anspornen, einander Liebe zu erweisen und Gutes zu tun.” (NGÜ)

Eigentlich finde ich beide Verse sehr passend. Wie viele Beziehungen gehen daran kaputt, dass es nur um die eigenen Wünsche, Ziele und Verwirklichungen dessen geht?! In den Versen kommt die Verantwortung dem Anderen gegenüber sehr deutlich zum Ausdruck, was schnell untergehen kann. Hebr 10,24 drückt das im aktiven “gegenseitig dazu anspornen” aus. Viele Beziehungen “spornen” sich zu gar nichts mehr an. Kein Weiterkommen in der Beziehung, in der Persönlichkeit im gemeinsamen Glauben an Gott. Wobei doch gerade die Ehe als tiefe Beziehung zweier Personen eine Schmiede zur persönlichen Entwicklung werden kann. Oder!?