An Weihnachten dreht sich alles um Geschenke. Die Einkaufsgassen in den Städten sind rappelvoll. In allen Läden gibt es meterlange Warteschlangen vor den Kassen. Geschenke, total wichtig an Weihnachten. Niemand darf vergessen werden, Namen werden aufgeschrieben und viele Personen überlegen sich schon 3 Monate vorher was sie kaufen sollen.

Woher kommt das eigentlich?
Die Waisen aus dem Morgenland kamen zu Jesus und haben ihm Geschenke (Gold, Weihrauch und Myrrhe) geschenkt.
Gott hat Elisabeth (Matth. 1,12ff.) die Fruchtbarkeit geschenkt und sie konnte Johannes den Täufer gebären.
Die Sache, an die eigentlich jeder denkt ist, dass Gott uns seinen Sohn geschenkt hat, wodurch wir Errettung haben:

Römer 6,23
Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod; aber das Geschenk, das Gott uns in seiner Gnade macht, ist das ewige Leben in Jesus Christus, unserem Herrn

Ich erinnere mich noch daran, was ich geantwortet habe, als ich als kleiner Junge gefragt wurde, worüber ich mich denn an Weihnachten freue:”Ich freue mich, dass Jesus geboren ist!”
Das war natürlich gelogen. Damals hatte ich nichts anderes im Sinn als die Geschenke…

Mittlerweile denke ich da etwas anders! Gott hat uns durch seinen Sohn Jesus wirklich etwas wunderbare, etwas einmaliges geschenkt: Die Beziehung zu ihm.
Und weil ich diese Beziehung zu ihm und er mein Freund ist, darf er an Weihnachten auch nicht zu kurz kommen. Das heißt, Gott steht auch auf meiner nicht vorhandenen Geschenkeliste.

Gott etwas zu schenke ist nicht einfach. Ich kann ihm meine Zeit, mein Geld, meine vllt. mehr oder auch weniger talentierten Hände schenken. Ich kann Gott meine Füße schenken, mein ganzes Leben.
Aber was viel heftiger ist, dass ich Gott auch noch andere Sachen schenken kann. Sachen die eigentlich gar nicht so toll sind… Ich kann Gott meine Ängste, meine Sorgen, meine Schwierigkeiten mit bestimmten Personen, meine Süchte, meine Sünden schenken.
Für Gott ist das kein komisches Geschenk, er freut sich total darüber und kann damit auch etwas anfangen. Das beste ist, dass das was er damit anfängt auch uns weiterhilft:

Matth. 11,28
Kommt her zu mir ihr alle, die ihr niedergedrückt und belastet seid: Ich will euch Ruhe schaffen!

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