Nachdem ich letztes Jahr beim active-zone camp in Köln war, hatte ich mir fest vorgenommen die Teens dort, aber auch die Mitarbeiter zu besuchen. Nachdem dann das active-zone cafe im März diesen Jahres eröffnet wurde, konnte ich mehr oder weniger gar nicht mehr darauf warten, mir das anzuschauen.
Und weil diverse andere Personen in der Gegend dort wohnen (teilweise erst seit kurzem dort wohnen), habe ich einen kleinen Road Trip ab Dienstag Abend geplant.

Die erste Station ging nach Gummersbach zu meinem Kumpel, der im August sein FSJ in der KfO (Kirche für Oberberg) macht. Dort kam ich einen Tag mit, habe bei ein paar Sachen mitgeholfen. Das coole war auch, dass der Pastor Artur Siegert sich etwas Zeit für mich genommen hat und mir deren Konzept bzw. deren Vision vorgestellt hat. Ich bin begeistert. Gott tut durch diese Gemeinde sehr viel und hinter allem was in der Gemeinde geschieht, steckt eine Idee hinter. Alles passt in die Gesamtvision, wirklich sehr ermutigend.

Donnerstag Abend bin ich dann weiter nach Bonn, eigentlich eher Bornheim gefahren. Dort macht mein Freund seit diesem Jahr ein Studium am Bibelseminar Bonn. Viele Mitarbeiter von active-zone sind auch Praktikanten von der Bibelschule gewesen. Und so war es super, dass ich einige Leute wieder sehen konnte, coole Gespräche hatte und auch etwas beim Unterricht dabei war. Wobei das mit dem Unterricht nur 2 Stunden waren, den Rest des Tages habe ich mit Gesprächen verbracht.

Am Freitag Abend bin ich dann zum Treffpunkt für Teens – das active-zone cafe – nach Köln gefahren. Mir gefällt der Raum wirklich sehr, die Einrichtung ist cool und vielen Teens gefällt es. Teens kommen hin, können Beziehungen zu Menschen die Gott kennen aufbauen und viele intensive Gespräche führen.

Samstag ging es dann eher spontan weiter zu meinen Verwandten in der Nähe von Dillenburg. Habe da einfach nur zu Mittag gegessen und Zeit mit meinen Cousins verbracht.

Samstag Abends fuhr ich dann zu meiner eigentlichen letzten Station, nach Wiedenest, wo mein Bruder Alex dies Jahr absolviert. Am Abend gab es das von den Bibelschülern selbst organisierte Programm und am Sonntag die Einschulung bzw. die Zeugnisausgabe der Bibelschüler und “Ex-Bibelschülern”.

Ich hatte eigentlich gehofft, dass ich mit einer Tankfüllung nach Haus kam, was aber leider nicht der Fall war. Als ich in Wiedenest ankam, hatte ich bereits 780km hinter mir und dann schreit der Motor mehr oder weniger nach etwas Saft.

Das war mein Roadtrip. 5 Orte, knapp 1000km, viele Menschen, viele Gespräche. Eine super Zeit….