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	<title>Kommentare zu: Das schwierigste an Jugendarbeit ist&#8230;</title>
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	<description>wer verstanden werden will...muss zuhören</description>
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		<title>Von: Schrotty</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2007-09/das-schwierigste-an-jugendarbeit-ist/comment-page-1/#comment-504</link>
		<dc:creator>Schrotty</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 21:31:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich stimme dir vollkommen zu. Im Seelsorgerlichen Bereich muss man sensibel sein, weil mein sonst ernsthafte Probleme bekommen kann.

Highrise finde ich persönlich einfach nur praktisch, würde es so etwas auch als Desktopprogramm geben, würde ich das natürlich lieber nutzen...

P.S. Soweit ich weiß geht HTML Code hier... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stimme dir vollkommen zu. Im Seelsorgerlichen Bereich muss man sensibel sein, weil mein sonst ernsthafte Probleme bekommen kann.</p>
<p>Highrise finde ich persönlich einfach nur praktisch, würde es so etwas auch als Desktopprogramm geben, würde ich das natürlich lieber nutzen&#8230;</p>
<p>P.S. Soweit ich weiß geht HTML Code hier&#8230; <img src='http://www.thinkschrotty.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Mentalrover</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2007-09/das-schwierigste-an-jugendarbeit-ist/comment-page-1/#comment-501</link>
		<dc:creator>Mentalrover</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 18:40:29 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wenn ich aber nur mit den Mitarbeitern rede, dann entsteht eine Distanz zu den Jugendlichen selber und sie werden mir schwerer glauben, weil ich nichts mit ihnen zu tun habe.&quot;

Da bin ich ja absolut bei dir ;-) .
(Siehe dazu: http://mentalrover.blogspot.com/2007/06/gemeinde-fr-jugend-meine-begegnung-mit.html)
(BTW: Geht hier eigentlich HTML-Code?)

Es geht mir ja auch weniger darum, sich selbst Notizen über Gespräche mit den Jugendlichen zu machen, oder gar aus Übersichtsgründen Tabellen in Excel/Calc zu pflegen.

Ich halte nur den Kontakt zu Menschen im gemeindlichen Kontext, der ja im weitesten Sinne immer eine seelsorgerliche Basis hat, für ausreichend sensibel, dass ich mich frage, ob der Wunsch nach Kontakt und Übersicht dabei ein Verfahren wie Highrise rechtfertigt. Gerade, wenn es noch webbasiert ist.

Schliesslich ist ein solcher Kontakt schlecht mit dem Begriff &quot;Customer Relationship&quot; gleichzusetzen, wo der Inhalt der Beziehung prinzipiell sachbezogener Natur ist.

Ich bin, was die Vertraulichkeit in einem auch im weitesten Sinne &quot;seelsorgerlichen&quot; Kontext angeht, einfach recht sensibel.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wenn ich aber nur mit den Mitarbeitern rede, dann entsteht eine Distanz zu den Jugendlichen selber und sie werden mir schwerer glauben, weil ich nichts mit ihnen zu tun habe.&#8221;</p>
<p>Da bin ich ja absolut bei dir <img src='http://www.thinkschrotty.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  .<br />
(Siehe dazu: <a href="http://mentalrover.blogspot.com/2007/06/gemeinde-fr-jugend-meine-begegnung-mit.html" rel="nofollow">http://mentalrover.blogspot.com/2007/06/gemeinde-fr-jugend-meine-begegnung-mit.html</a>)<br />
(BTW: Geht hier eigentlich HTML-Code?)</p>
<p>Es geht mir ja auch weniger darum, sich selbst Notizen über Gespräche mit den Jugendlichen zu machen, oder gar aus Übersichtsgründen Tabellen in Excel/Calc zu pflegen.</p>
<p>Ich halte nur den Kontakt zu Menschen im gemeindlichen Kontext, der ja im weitesten Sinne immer eine seelsorgerliche Basis hat, für ausreichend sensibel, dass ich mich frage, ob der Wunsch nach Kontakt und Übersicht dabei ein Verfahren wie Highrise rechtfertigt. Gerade, wenn es noch webbasiert ist.</p>
<p>Schliesslich ist ein solcher Kontakt schlecht mit dem Begriff &#8220;Customer Relationship&#8221; gleichzusetzen, wo der Inhalt der Beziehung prinzipiell sachbezogener Natur ist.</p>
<p>Ich bin, was die Vertraulichkeit in einem auch im weitesten Sinne &#8220;seelsorgerlichen&#8221; Kontext angeht, einfach recht sensibel.</p>
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		<title>Von: Schrotty</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2007-09/das-schwierigste-an-jugendarbeit-ist/comment-page-1/#comment-502</link>
		<dc:creator>Schrotty</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 09:14:41 +0000</pubDate>
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		<description>hi mentalrover,

danke für deine guten Gedanken. Wie sicher genau Highrise ist weiß ich nicht, bzw. wie sehr man da den Anbietern trauen kann.

Du hast sicherlich recht, dass bei einer wachsenden Jugendarbeit mit wachsenden Teilnehmern auch eine bessere Struktur, mehr Mitarbeiter und eine geeignete Aufgabenverteilung nötig ist.

Trotz alledem glaube ich, dass es wichtig ist, dass die verantwortliche Person für die Jugendarbeit (z.B. ein Jugendpastor) einen Überblick hat, über die Mitarbeiter, über die Jugendlichen selbst - und was bei ihnen sonst so läuft. Wie genau er das dann macht, ob er über jeden Jugendlichen eine Akte führt, oder einfach in ständigem Austausch mit den Mitarbeitern steht, ist eigentlich egal. Beides hat Vor- und Nachteile.

Die &quot;Akte&quot; hat genau den Nachteil, dass wenn die Jugendlichen davon hören, sich wie in der Stasi fühlen. Da ist Feingefühl gefragt was genau man sich notiert.

Wenn man es auf die Weise mit dem Austausch der Mitarbeiter macht, kann es sein das nur eine subjektive Sicht der Mitarbeiter entsteht. Ziel dieses Austausches ist es zu wissen was die Jugendlichen beschäftigt, um dann wiederum entsprechende Inputs durch Vorträge, Bibelarbeiten etc. geben zu können. Wenn ich aber nur mit den Mitarbeitern rede, dann entsteht eine Distanz zu den Jugendlichen selber und sie werden mir schwerer glauben, weil ich nichts mit ihnen zu tun habe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hi mentalrover,</p>
<p>danke für deine guten Gedanken. Wie sicher genau Highrise ist weiß ich nicht, bzw. wie sehr man da den Anbietern trauen kann.</p>
<p>Du hast sicherlich recht, dass bei einer wachsenden Jugendarbeit mit wachsenden Teilnehmern auch eine bessere Struktur, mehr Mitarbeiter und eine geeignete Aufgabenverteilung nötig ist.</p>
<p>Trotz alledem glaube ich, dass es wichtig ist, dass die verantwortliche Person für die Jugendarbeit (z.B. ein Jugendpastor) einen Überblick hat, über die Mitarbeiter, über die Jugendlichen selbst &#8211; und was bei ihnen sonst so läuft. Wie genau er das dann macht, ob er über jeden Jugendlichen eine Akte führt, oder einfach in ständigem Austausch mit den Mitarbeitern steht, ist eigentlich egal. Beides hat Vor- und Nachteile.</p>
<p>Die &#8220;Akte&#8221; hat genau den Nachteil, dass wenn die Jugendlichen davon hören, sich wie in der Stasi fühlen. Da ist Feingefühl gefragt was genau man sich notiert.</p>
<p>Wenn man es auf die Weise mit dem Austausch der Mitarbeiter macht, kann es sein das nur eine subjektive Sicht der Mitarbeiter entsteht. Ziel dieses Austausches ist es zu wissen was die Jugendlichen beschäftigt, um dann wiederum entsprechende Inputs durch Vorträge, Bibelarbeiten etc. geben zu können. Wenn ich aber nur mit den Mitarbeitern rede, dann entsteht eine Distanz zu den Jugendlichen selber und sie werden mir schwerer glauben, weil ich nichts mit ihnen zu tun habe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: MentalRover</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2007-09/das-schwierigste-an-jugendarbeit-ist/comment-page-1/#comment-503</link>
		<dc:creator>MentalRover</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 08:45:15 +0000</pubDate>
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		<description>Zusatz: Im oben velinkten Blog schrieb ich als Fazit in einem Kommentar:

This is my personal opinion only, but it may give a signal:
Would I once detect my pastor keeping communication records including emails and personal notes about me on a web platform, it would be a reason to abandon any further contact with him, as for me it would be a sign of betrayal of confidence.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zusatz: Im oben velinkten Blog schrieb ich als Fazit in einem Kommentar:</p>
<p>This is my personal opinion only, but it may give a signal:<br />
Would I once detect my pastor keeping communication records including emails and personal notes about me on a web platform, it would be a reason to abandon any further contact with him, as for me it would be a sign of betrayal of confidence.</p>
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		<title>Von: MentalRover</title>
		<link>http://www.thinkschrotty.de/2007-09/das-schwierigste-an-jugendarbeit-ist/comment-page-1/#comment-505</link>
		<dc:creator>MentalRover</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 07:33:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.thinkschrotty.de/?p=405#comment-505</guid>
		<description>Zum Thema HIGHRISE:

Geht es eigentlich nur mir so, dass mir jetzt dabei mulmig im Bauch wird?

Von der Idee der persönlichen integrativen Datenorganisation her ein tolles Konzept, fühle ich mich doch etwas irritiert, dass a) dieses Dingen webbasiert ist und b) ich sowas im sensiblen &quot;Ministry&quot; Dienst anwenden soll.
Heißt: Alle meine Kontaktdaten, die Konversation, die ich wann mit mit wem führe, liegen dem Anbieter offen zu Füßen.

Einmal damit angefangen, wird der Nutzer schnell in die Versuchung geraten, nicht mehr selektiv seine Informationen dort zu verwalten, sondern vollumfänglich. Die Sensibilität für die Vertraulichkeit der Inhalte geht verloren.

Nun muss eine Überwachungs-Institution nicht mal mehr geschickt die Informationen zusammengoogeln, weil der Kunde selbst für die relevanten semantischen Verknüpfungen sorgt, und den Provider mit den notwendigen Informationen über Zusammenhänge füttert. Gläsern bis zum abwinken.

Was viel schlimmer ist: Ich selbst habe keine Kontrolle mehr darüber, was ich im Web (bzw. auf den Festplatten irgend eines Providers) veröffentliche, weil ich nicht mehr sicherstellen kann, dass mein Kontaktpartner meine an ihn (möglicherweise streng vertraulich und verschlüsselt) übermittelten Emails nicht aus &quot;Übersichtlichkeitsgründen&quot; quasi-öffentlich im Web hostet.

Nur weil Otto Normal vom Hoster per Passwort außen vor gehalten wird, heißt das noch lange nicht, dass die Informationen einen irgendwie gearteten Schutz genießen. Schließlich beschäftigt der Provider (gerade auch Google) eine gute Menge an administrativem Personal mit umfangreichen Zugriffsmöglichkeiten.

Und versetze ich mich in die Lage eines Jugendlichen, der feststellt, dass der sehr persönliche, intime Kontakt zu seinem Jugendleiter nur deswegen anscheinend gut funktioniert, weil dieser eine Personalakte über ihn im Web führt ... ich weiß nicht, was das für einen Eindruck hinterlässt.

&quot;je nachdem wie viele Jugendliche in der Jugendarbeit integriert sind, muss man sich was geschicktes einfallen lassen um den Überblick nicht zu verlieren&quot;

Genau:  Und da gibt es nur eine Antwort: Mehr Mitarbeiter, Kleingruppen bilden und Einzelne aus der großen Jugendarbeit in die Teilverantwortung mit einbinden. Vernetzen, Verantwortung delegieren usw.

Ansonsten befindet man sich auf dem Weg in genau die Institutionsfalle, aus der die Jugendarbeiten auf dem Weg in die Postmoderne auszubrechen versuchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema HIGHRISE:</p>
<p>Geht es eigentlich nur mir so, dass mir jetzt dabei mulmig im Bauch wird?</p>
<p>Von der Idee der persönlichen integrativen Datenorganisation her ein tolles Konzept, fühle ich mich doch etwas irritiert, dass a) dieses Dingen webbasiert ist und b) ich sowas im sensiblen &#8220;Ministry&#8221; Dienst anwenden soll.<br />
Heißt: Alle meine Kontaktdaten, die Konversation, die ich wann mit mit wem führe, liegen dem Anbieter offen zu Füßen.</p>
<p>Einmal damit angefangen, wird der Nutzer schnell in die Versuchung geraten, nicht mehr selektiv seine Informationen dort zu verwalten, sondern vollumfänglich. Die Sensibilität für die Vertraulichkeit der Inhalte geht verloren.</p>
<p>Nun muss eine Überwachungs-Institution nicht mal mehr geschickt die Informationen zusammengoogeln, weil der Kunde selbst für die relevanten semantischen Verknüpfungen sorgt, und den Provider mit den notwendigen Informationen über Zusammenhänge füttert. Gläsern bis zum abwinken.</p>
<p>Was viel schlimmer ist: Ich selbst habe keine Kontrolle mehr darüber, was ich im Web (bzw. auf den Festplatten irgend eines Providers) veröffentliche, weil ich nicht mehr sicherstellen kann, dass mein Kontaktpartner meine an ihn (möglicherweise streng vertraulich und verschlüsselt) übermittelten Emails nicht aus &#8220;Übersichtlichkeitsgründen&#8221; quasi-öffentlich im Web hostet.</p>
<p>Nur weil Otto Normal vom Hoster per Passwort außen vor gehalten wird, heißt das noch lange nicht, dass die Informationen einen irgendwie gearteten Schutz genießen. Schließlich beschäftigt der Provider (gerade auch Google) eine gute Menge an administrativem Personal mit umfangreichen Zugriffsmöglichkeiten.</p>
<p>Und versetze ich mich in die Lage eines Jugendlichen, der feststellt, dass der sehr persönliche, intime Kontakt zu seinem Jugendleiter nur deswegen anscheinend gut funktioniert, weil dieser eine Personalakte über ihn im Web führt &#8230; ich weiß nicht, was das für einen Eindruck hinterlässt.</p>
<p>&#8220;je nachdem wie viele Jugendliche in der Jugendarbeit integriert sind, muss man sich was geschicktes einfallen lassen um den Überblick nicht zu verlieren&#8221;</p>
<p>Genau:  Und da gibt es nur eine Antwort: Mehr Mitarbeiter, Kleingruppen bilden und Einzelne aus der großen Jugendarbeit in die Teilverantwortung mit einbinden. Vernetzen, Verantwortung delegieren usw.</p>
<p>Ansonsten befindet man sich auf dem Weg in genau die Institutionsfalle, aus der die Jugendarbeiten auf dem Weg in die Postmoderne auszubrechen versuchen.</p>
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