3. weniger statt mehr

Entscheidend ist nicht wie viel wir den Jugendlichen (an)bieten,
sondern wie viel sie davon aufnehmen können.

  • “Ich hätte euch noch viel mehr zu sagen, aber ihr könnt es jetzt noch nicht aufnehmen.”
    (Jesus in Johannes 16,12)
  • In den meisten Jugendarbeiten werden die Jugendlichen mit ständig wechselnden Themen und Programmen überfordert – das ist grundlegend falsch!
  • Ein Prozess, der im Leben eines Jugendlichen greifen und reifen soll, braucht Zeit. Wir als Leiter sind verpflichtet dem Rechnung zu tragen.
  • Das Grundprinzip lautet: Nichts Neues anfangen (lehren, umsetzen), bevor das Ziel nicht erreicht ist. Ein Schritt nach dem anderen! Wenn wir das nicht tun, beweisen wir damit, dass wir die Jugendlichen nicht wirklich fördern wollen.
  • Dieses eine Ziel wird mit unterschiedlichen Mitteln und auf immer wieder neue und kreative Art und Weise verfolgt. Das gesamte „Leben” der Jugendarbeit ist darauf ausgerichtet.
  • Falls das nicht durchgezogen werden kann (aus welchen Gründen auch immer) müssen die Leiter sich fragen ob das Ziel, der Weg zum Ziel oder die Leiter (siehe Prinzip 4) falsch sind.