Ich habe schon vor längerer Zeit auf der Seite roots-project.net (Fragt mich nicht, warum sie nicht geht
) eine sehr interessante Aufstellung von 7 Basics für wachsende Jugendarbeit gelesen, die ich euch hier mal vorstellen will.
1. Prozess statt Programm
Entscheidend ist nicht wie unsere Jugendarbeit,
sondern wie unsere Jugendlichen sind
“Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt und macht alle Menschen zu Jüngern! Tauft sie und führt sie hinein in die Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist! Lehrt sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer und überall bei euch, bis an das Ende dieser Welt!”
(Jesus gibt den Missionsbefehl in Matthäus 28,18-20)
- Der grösste Teil der Leiter macht sich mehr Gedanken um die Jugendarbeit (Programme und Formen) als um die Jugendlichen – das ist grundlegend falsch!
- Programme dienen lediglich dazu, den geistlichen Wachstums-Prozess der Jugendlichen optimal zu ermöglichen und zu unterstützen.
- Die wesentliche Frage, auf die wir als Leiter eine Antwort wissen müssen ist: Was muss bei unseren Jugendlichen als nächstes geschehen?
- Leitbilder und Visions- Formulierungen sind gut, oft aber viel zu allgemein gehalten. Jeder weiss, dass aus den Jugendlichen leidenschaftliche Jünger Jesu werden sollen. Die entscheidende Frage ist aber, wie das geschehen kann und welches die nächsten Schritte sind!
- Auftragsorientierte Jugendarbeit ist zentral. Meistens stehen die 5 Aufträge (Jüngerschaft, Evangelisation, Gemeinschaft, Anbetung, Dienst) jedoch nur auf dem Papier und die Jugendarbeit wird nicht radikal darauf ausgerichtet.
- Leiter müssen sich in Bezug auf die geistlichen Wachstums- Prozesse der Jugendlichen konkrete Ziele stecken und alles daran setzen, dass sie erreicht werden.