argument_by_cnkertn_small.jpg

7. Versuche nicht zu beweisen, dass die Bibel wahr ist oder deine Ansichten richtig sind

  • Wenn wir anfangen die Bibel oder unsere Ansichten zu verteidigen, so sind zu mindestens bei der Bibel nur gewisse Kommentare zur der Quellen. Wir sollten die Person gegenüber vielmehr dazu bringen nicht auf unsere Ansicht eingehen zu wollen, nein, sie vielmehr dazu bringen, die Quelle unser Ansicht zu lesen. Die Bibel
  • Wenn sie das verstehen will, was wir denken und meinen, so muss sie die Bibel lesen. Die Bibel wird sich selber verteidigen, sie bedarf keiner Verteidigung. Hebr. 4, 12 steht ganz klar, dass das Wort Gottes Menschenleben verändert. Wer die Bibel ließt und verstehen will, dem wird sie das liefern, was er sucht
  • Wir haben einen Glauben mit Fakten. Glaube ohne Fakten ist Blindheit; Fakten ohne Glaube ist Dummheit
  • Verteidigung ist der Anfang vom Ende eines Gesprächs

Bei diesem Punkt kann ich mich nicht ganz wohlfühlen. Finde es etwas naiv, nur zu sagen das die Bibel allein reicht. Klar die Punkte stimmen, das “Wort Gottes kehrt ja auch nie leer zurück” (Jes. 55,11), aber trotzdem sagt ja Paulus auch in Kolosser 4,5-6

V.5 Lebt klug unter den Menschen, die keine Christen sind, und macht aus jeder Gelegenheit das Beste!
V. 6 Redet freundlich und klar mit ihnen, damit ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen am besten antworten sollt.

Es gibt Menschen denen es reicht, denen es sehr hilft, einfach nur die Bibel zu lesen. Aber genauso gibt es Menschen, die in gewisser Weise Beweise brauchen. Beweise für Jesus, Beweise für die Schöpfung, Beweise für die Bibel.
Nicht umsonst gibt es ja immer mehr “apologetische” Bücher, die einen helfen in eine Thematik, wie z.B. Schöpfung contra Evolution hineinzulesen.

Von daher würde ich insgesamt sagen, dass man es nicht pauschalisieren darf (Jedes Prinzip, darf man eigentlich nicht pauschalisieren, aber bei diesem trifft das besonders zu.), sondern abschätzen sollte, was für den Menschen gegenüber am Besten ist.