Freundschaftsevangelisation 4. Prinzip
16. April 2007 //

4. Mache andere neugierig
- Eine Frage oder eine Aussage, die dein Freund nicht ver-stehen kann , vermag diesen Zweck zu erfüllen
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Andere neugierig zu machen ist vorteilhaft, um sie zu Fragen und zum Nachdenken anzuregen
- Wenn man öffentlich die Bibel oder ein Buch mit einem klaren christliche Titel ließt und es nicht sofort wegpackt, sobald jemand kommt, so wird man als erstes gefragt was man ließt. Diese Frage kommt nicht von einem persönlich, sondern von einem anderen. Sie ist jedoch der erste Schritt für ein gutes Gespräch.
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Wenn uns schwer fällt ein Gespräch über Gott, die Bibel oder Religion anzufangen, so können wir andere „provozieren“ das Gespräch zu beginnen. Z. B. öffentlich die Bibel lesen. Vor dem Essen zu beten oder eine Aussage zu machen, die der andere nicht ganz versteht
Sehr gute Tipps. Ich tue mich mit Evangelisation immer sehr schwer. Es brennt mir auf dem Herzen, aber ich weiß nicht, wie ich die anderen erreichen kann. Solche Tipps helfen dabei, danke!
>Eine Frage oder eine Aussage, die dein Freund nicht verstehen kann, vermag diesen Zweck zu erfüllen.
Seltsame Vorgehensweise, seine Freunde dumm darstellen zu wollen. Zumindest wirkt dieser Tipp so auf mich.
>Vor dem Essen zu beten …
Ich bete immer vor dem Essen. Allerdings sollte man das nicht als Provokation (auch nicht in Anführungszeichen) tun, sondern aus normaler Ehrfurcht und Dankbarkeit.
>Die Bibel wird sich selber verteidigen, sie bedarf keiner Verteidigung. (Teil 7)
Die Bibel ist ohne Anleitung ein antikes Buch wie jedes andere und kann nach Gutdünken ausgelegt werden.
>in eine Thematik, wie z.B. Schöpfung contra Evolution hineinzulesen
Ab diesem Punkt hat es nichts mehr mit Evangelisation zu tun, sondern hier beginnt die Indoktrination mit der eigenen Sichtweise des Christentums.
Schlussendlich scheint der Autor seine nichtchristlichen Freunde eher übertölpeln zu wollen, anstatt sie mit dem Evangelium bekannt zu machen. Aus meiner Sicht ist das nicht sehr redlich.
Hi Fono,
danke dir für deine Gedanken. Beim Gebet hast du natürlich recht. Ich denke da ist einfach mit gemeint, dass man sich ganz normal verhält, also natürlich für das Essen betet. Das kommt authentischer und macht dann oft neugierig.
Was meint du genau mit “Die Bibel ist ohne Anleitung ein antikes Buch….”, habe nicht ganz verstanden, worauf du hinaus willst…
wer die bibel als ein antikes buch beschreibt hat ein eigenartiges bild von ihr! ich kenne kein buch das so aktuell ist und den nerv der zeit so gut trifft! obwohl schon fast 2000 jahre alt
nix mit antik! von gott inspiriert.
das mit dem auslegen ist allerdings so eine sache! da muss ich fono recht geben
>Die Bibel ist ohne Anleitung ein antikes Buch….
Ich glaube, dass es wichtig ist zur Bibel auch eine Anleitung zu haben, sei es nun ein Hauskreis, ein Pfarrer oder auch ein gläubiger Freund mit fundierten Bibelkenntnissen. Ansonsten können Neugierige meiner Meinung nach viel in der Bibel falsch verstehen. Und damit meine ich jetzt nicht mal die unterschiedlichen Deutungen der Taufe oder des Abendmahls.
Deshalb auch der Hinweis auf die Bibel als antikes Buch. Ich selbst habe zumindest Teile der Schrift auch schon als Atheist gelesen und fand es damals als mythologisches Buch interessant. Ich hätte es aber niemals auf mein aktuelles Leben bezogen, geschweige denn für wahr erachtet. Das kam erst später durch Hintergrundinfos, z.B. hat mir C.S. Lewis’ Buch “Pardon, ich bin Christ” sehr zu denken gegeben. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich eben hauptsächlich ein Kopfchrist bin.
Um nochmal zur Freundschaftevangelisation zu kommen: Im letzten Jahr rief mich eine Freundin an und dankte mir, dass ich sie wieder in die Kirche gebracht habe. Ich war völlig perplex, weil ich eigentlich nichts getan habe, was ich direkt als evangelistisch bezeichnen würde und trotzdem scheint sie irgendwas davon beeindruckt zu haben. Seitdem halte ich es erst recht so, das ich niemanden offensiv angehe, sondern bei Fragen meine Sicht der Dinge mitteile und ansonsten mein ganz normales (mehr oder weniger perfektes) katholisches Leben zu führen versuche. Den Rest muss Gott machen und Gebet und Gebet und Gebet
Hi Fono,
danke dir für deine Erklärung, jetzt habe ich verstanden was du meinst. Finde den Begriff “antik”, dafür nur etwas komisch.
Was aber auf jedenfall stimmt, ist zum einen, das was Jared gesagt hat: Die Bibel ist immer noch aktuell und spricht in so viele Situationen hinein.
Zum anderen aber auch das Fono sagte, dass es einfach super ist, wenn man jemanden hat, den man fragen kann, bei dem man zweifeln kann und der einfach versucht so gut wie möglich zu helfen.
Was ich aber gemerkt habe, und auch am Ende der Serie nochmal schreiben werde ist, dass es eigentlich nur auf das erste Prinzip ankommt: Und zwar Freund werden. Diese Prinzip beinhaltet im Grunde genommen alle anderen Prinzipien. Denn wenn man eine Freundschaft zu einem Nichtchristen hat und für den betet, sehr viel betet, dann habe ich eine Umgebung für Gottes Wirken geschafft. An dem Punkt kommt Gott an die Reihe!
@Schrotty
>Finde den Begriff “antik???, dafür nur etwas komisch.
Die Bibel ist eine Schrift aus der Antike. Das jüngste Buch des NT ist irgendwann um 100 n. Chr. entstanden, die älteste Schrift des AT war schon uralt, bevor sie ein paar tausend Jahre vor Christus aufgeschrieben wurde.