Freundschaftsevangelisation 2 Prinzip
12. April 2007 //
2. Verurteile deinen Freund nicht
- Wenn wir eine Person kennen lernen und nun eine Eigenschaft oder eine für uns persönliche abstoßende Meinung antreffen, so dürfen wir sie nicht aufgrund dieser Erkenntnis über die Person verurteilen oder sie für „super schlecht“ abstempeln
- Es ist hilfreich, sich in einem solchen Fall einige Fragen zu stellen. Wie z. B. Aus welcher Motivation heraus handelt diese Person so? Handelt sie so überhaupt bewusst oder nur weil es andere Freunde auch so tun?
- Einige wichtige Tatsache müssen wir feststellen. Unsere biblische Ansicht ist in der heutigen Gesellschaft keine „normale“ Ansicht, sie ist vielmehr „abnormal“. Deshalb ist es kein Wunder, das die Dinge, die unsere ungläubigen Freunde tun, für uns eher „abnormal“ sind, doch für sie aber ist es fast eine Selbstverständlichkeit
- In Jh. 4 sehen wir ein Beispiel Jesu an der Samariterin. Jesus weckte die Neugier der Samariterin dadurch, dass er sich ihr gegenüber zuerst freundlich verhielt und dann ihre Sünden aufzeigte. Das Jesusprinzip ist es, die Person als ein wertvolles Geschöpf zu sehen, ihre sündigen Taten jedoch ganz klar abzulehnen (z. B. die Zöllner). Jesus nahm einen Menschen so an, wie er war und dann zeigte er ihm den Weg in den Himmel
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Jesus hat zwei Dinge ganz klar von einander getrennt: Den Sünder und die Sünde
Die Punkte die Herr Schneider erwähnt sind bestimmt nicht falsch aber meiner Meinung nach völlig selbstverständlich. Da stellt sich mir die Frage, wozu dieses Buch gut sein soll. Ist der durchschnittliche Evangelikale so dumm, dass er elementare Dinge im Umgang mit Freunden (da unterscheide ich persönlich nicht zwischen Christ und Nichtchrist) nicht kennt?
Ja klar sind diese Dinge irgendwo selbstverständlich. Ich denke aber gerade im Bezug bei Nichtchristen ist es so, dass ich als Christ viele Dinge die sie tun nicht verstehen kann. Sie sind für mich auch nicht normal und daher besteht oft die Gefahr, dass man einfach verurteilt.