Matth. 5,33
Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst keinen Meineid schwören, und: Du sollst halten, was du dem Herrn geschworen hast.

V.37
Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein;

Jesus spricht in Matth. 5,33-37 vom „schwören“. Die Juden damals haben auf fast alles geschwört, außer auf Gott.
Warum schwört überhaupt ein Mensch?
Ist es nicht der Grund, dass er versucht seine Glaubwürdigkeit zu untermauern, bzw. seinen Worten bei einem Versprechen mehr Wert und Ernst zuzulegen. Jesus fordert hier also auf, mit unseren Worten ganze Sache zu machen, nicht zu übertreiben oder jemanden etwas vorzugaukeln.
Aber woran liegt das, dass einem Menschen nicht auf Anhieb richtig geglaubt wird, so dass es schwören muss?
Könnte es nicht der Grund sein, dass es an vergangene Erlebnisse oder Ereignisse liegt, in denen er schon mal nicht glaubwürdig wahr? Jesus fordert hier also indirekt auch auf, dass man unsere Glaubwürdigkeit auch mit unserem Leben sehen soll. Ein Christ soll ein authentisches Leben führen, wo Worte und Taten im Einklang miteinander stehen.
Denn wenn unser Leben authentisch ist, wird man unseren Worten glauben und wir müssen nicht „schwören“, oder sonstwie unseren Worten mehr Fundament geben.