Archives for the month of: Dezember, 2006

Hi, wer kennt das tausendfach diskutierte Theodizeeproblem nicht?
Habe jetzt bei Storch folgende Geschichte gelesen, die das ganze sehr gut veranschaulicht:

Ein Universitätsprofesser fragte sein Seminar: “hat Gott alles geschaffen????
Ein Student antwortete “ja???.
Der Professor fuhr fort: “wenn Gott alles schuf, dann schuf er auch das Böse. Und weil unsere Taten zeigen wer wir sind, muss Gott böse sein.???
Im Seminar wurde es sehr ruhig.
Dann hob ein anderer Student sein Hand und fragte: “Herr Professor, existiert Dunkelheit????
Der Professor antwortete: “ja.???
Der Student antwortete: “Nein, Dunkelheit existiert nicht. Dunkelheit ist nur die Abwesenheit von Licht. Das Licht können wir studieren, die Dunkelheit nicht. Wir können ein Newtonsches Prisma benutzen um weisses Licht in verschiedene Farben zu brechen und die verschiedenen Lichtfrequenzen untersuchen. Aber wir können nicht Dunkelheit messen. Ein einfacher Lichtstrahl kann in einer Welt der Dunkelheit hineinbrechen und sie erhellen. Wie kann man wissen wie dunkel es irgendwo ist? Indem man das anwesende Licht misst. “Dunkelheit??? ist nur ein Wort das wir verwenden um einen Zustand zu beschreiben, in dem es kein Licht gibt.???
Der junge Mann fragte: “Herr Professor, existiert das Böse????
Etwas unsicher antwortete der Professor: “Natürlich!???
Darauf antwortete der Student: “Nein, das Böse existiert nicht; oder zumindest existiert es nicht aus sich selbst heraus. Es ist einfach die Abwesenheit des Guten. Es ist genau wie “Dunkelheit???, ein Wort das wir benutzen um die Abwesenheit von Licht zu beschreiben. Das Böse hat sich nicht selbst erschaffen. Gott hat das Böse nicht erschaffen. Es ist das Ergebnis dessen was geschieht wenn die Menschen nicht Gottes Liebe in ihrem Herzen haben. Das Böse ist wie die Kälte die kommt, wenn es keine Wäre gibt oder dei Dunkelheit die kommt wenn kein Licht da ist.???
Der Professor setzte sich hin. Der Name des Studenten war Albert Einstein.

[via youtube]

Auf SPIEGEL ONLINE gab es heute einen sehr interessanten Artikel über das soziale Engagement von Schülern bzw. allgemein von Jugendlichen.

UNSOZIALE SCHÜLER
Ehrenamt? Och nööö…

Von André Naumann

Die einen spielen Basketball, die anderen jobben – nur sich freiwillig sozial engagieren will kaum ein Jugendlicher mehr: zu “uncool”. Arne, 15, sieht das anders. Der Schüler aus Bremerhaven ist überzeugt, dass er in der Johanniter-Jugendarbeit viel lernen kann.

Folgender Text aus Römer 10,13-15 hat mich die letzte Zeit erneut beschäftigt.

Denn jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündigt?
Wie soll aber jemand verkündigen, wenn er nicht gesandt ist? Darum heißt es in der Schrift: Wie sind die Freudenboten willkommen, die Gutes verkündigen!

C h a r l o t t e s v i l l e (idea) – Alle in der Außenmission tätigen westlichen Mitarbeiter, besonders US-Amerikaner, sollten nach Hause zurückkehren. Das fordert der Leiter des Hilfswerks Christian Aid (Christliche Hilfe), Bob Finley (Charlottesville/US-Bundesstaat Virginia), in seinem neuen Buch „Reformation in Foreign Missions“ (Reform der Außenmission). Nach Ansicht des ehemaligen Missionars sind die Missionskonzepte des Westens überholt. Statt Missionare mit viel Geld nach Übersee zu schicken, sollten nur noch einheimische Mitarbeiter mit Spendengeldern unterstützt werden.

e6fb7dde05.jpg„Im Vergleich mit einem durchschnittlichen Afrikaner ist jeder amerikanischer Missionar sagenhaft reich“, schreibt Finley. Jeder ins Ausland entsandte Missionar koste im Durchschnitt jährlich umgerechnet 45.000 Euro. Damit sei er 50 Mal teurer als ein einheimischer Missionar. Die Anwesenheit ausländischer Missionare sei kontraproduktiv, weil die christliche Botschaft mit ausländischen Regierungen und fremden Kulturen identifiziert werde. In der Vorstellung der Einheimischen in armen Ländern seien Ausländer grundsätzlich wohlhabend. Allein ihre Anwesenheit wecke Begehrlichkeiten und untergrabe das Selbstverständnis einheimischer Kirchengemeinden, die unabhängig von Geldleistungen aus dem Ausland ihre Arbeit tun wollten.

Einheimische Missionare gründen mehr Gemeinden

Finleys Hilfswerk unterstützt 90.000 einheimische Missionare in aller Welt. Jährlich gründen sie etwa neue 52.000 Kirchengemeinden. „Was für ein Kontrast zu den Gemeinden, die von ausländischen Missionswerken gegründet wurden“, schreibt Finley. Er verwies auf ein namentlich nicht genanntes Missionswerk, das in den vergangenen 50 Jahren zwei Missionarinnen unterstützt habe. Sie hätten nach großen Anstrengungen schließlich eine winzige Gemeinde betreut. Zur Begründung seines Vorschlags verweist Finley auch auf Entwicklungen in China. „Als Gott es zuließ, dass alle fremden Missionare in China das Land verlassen mussten, hätten die Kirchen und Missionswerke in Amerika einsehen müssen, dass er uns damit zeigen wollte, dass die Zeit reif war, den Kolonialismus in der Weltmission zu beenden.“

[via idea]

Was sagt ihr dazu?
Ich kenne ein Missionswerk das heißt “Gospel for Asia” , die es sich genau zum Ziel gesetzt haben, Einheimische Missionare auszubilden und auszusenden. Diese kann man für 60€ voll unterstützen.
In dem Buch “Revolution der Weltmission” schreibt der Gründer des Missionswerk, K.P. Yohannan wie er dazu kam, dieses Missionswerk zu gründen.
Das Buch gibt es hier gratis.