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GRC92 zerstörte Häuser


grc_haus.jpg

Seite 644 der Bibel
(Nehemia 7,4-45)

radical relationship:.

“Jerusalem war sehr gross, doch es lebten erst wenig Menschen dort, und die zerstörten Häuser waren noch nicht wieder aufgebaut.” (V.4)
Die Stadtmauer von Jerusalem ist fertig gestellt. Das Gebiet, das sie umfasst ist gross, sehr gross! Aber es hat noch wenig Leben in diesen Mauern. Wenig Leute. Zu viele zerstörte Häuser. Es fehlt der eigentliche Wohnraum für die Menschen…
Im letzten GRC habe ich Jerusalem mit dem Reich Gottes verglichen. Ich will da weitermachen. Das potenzielle Reich Gottes (Jerusalem) ist riesig. Jesus hatte von der grossen Ernte gesprochen (Luk 10,2). Das Problem sind aber die Leute, die diese Ernte einbringen können. Die fehlen… Die fehlen genauso wie die intakten Häuser in Jerusalem fehlen.
Das wurde mir zum Bild: Das ist es was wir brauchen: Intakte Häuser. Ein Haus ist die kleinste Zelle, da lebt man im engeren Rahmen, in der Familie – vielleicht auch in der WG. Da findet Gemeinschaft ganz natürlich und echt statt – ohne Umschweife und Schnörkel. Da ist echtes Leben. Oder eben auch nicht…
Ich bin der Überzeugung, dass unsere Häuser, Wohnungen, Familien, enge Freundeskreise ganz zentral sind im Reich Gottes. Dort sind wir so, wie wir wirklich sind – und darauf achtet Gott. Darauf achten auch die Leute um uns herum. Wenn sie spüren, dass da echtes Leben ist, wird es sie anziehen. Denn: “An eurer Liebe füreinander wird die Welt erkennen, daß ihr meine Jünger seid.” (Joh 13,35) Aber genau da ist vieles zerstört, vieles liegt in Trümmern, vieles ist lieb- und damit leblos. Wir müssen unsere “Häuser” wieder aufbauen, damit Menschen angezogen werden und “Jerusalem” zu leben anfängt! Tolle Mauern allein bringen wenig. Tolle Veranstaltungen allein bringen wenig. Wir brauchen lebendige “Häuser”!

call:.

Was ist in deinem Innern geschehen, während du das gelesen hast? Sind dir Personen in den Sinn gekommen, mit denen du eine schwierige Beziehung hast? Dein Mann? Deine Mutter? Deine ehemalige beste Freundin? Es ist an der Zeit diese “Häuser” aufzubauen. Du musst die grossen, sichtbaren Dinge des Reiches Gottes, die Stadtmauer, vielleicht einmal loslassen und dich dem Kleinen zuwenden. Dem, das zutiefst mit deinem Leben zu tun hat.
Geh diese Woche den ersten Schritt in diese Richtung, lege den ersten Stein. Es werden noch viele folgen – aber mach den Anfang. Gott wird dafür sorgen, dass echtes Leben wieder neu entsteht und andere davon angezogen und inspiriert werden!

Ps:.

Um was geht es beim GetReadyCall? Ich behaupte, dass es auf jeder Seite der Bibel um Beziehung geht. Die Sache mit Gott ist nichts Abstraktes…! Diese Beziehung zeigt sich in 3 Dimensionen: mit Gott, Christen und Nichtchristen. Diese Beziehungen sollen radikal gelebt werden – also von der Wurzel her stimmen (radikal=radix=Wurzel).
Aus diesem Grund machen wir eine Reise quer durch die Bibel. Jede Woche gehen wir 7 Seiten weiter (in der Hoffnung für alle) und ich werde ein paar Gedanken (“radical relationship”) dazu äussern. Am Schluss wird es im “Call” immer ganz praktisch – damit es auch Auswirkungen hat! Mal schauen, ob sich meine “Theorie” bewahrheitet. Ich bin gespannt! Kommst du mit? Dann abonniere den Newsletter…

Quelle: GRC 92 zerstörte Häuser

photocase931848413.jpgMittlerweile ist es ja gang und gebe, dass sowohl in Jugendgruppen sowie auch in Gemeinde Kleingruppen/Hauskreise gebildet wurden.
Dabei habe ich schon viele verschiedene Arten von Kleingruppen kennengelernt. Sei es das Behandeln eines Buches (z.B. “Bibellesen mit Gewinn” oder “Leben mit Vision”),Durchgehen eines Kurses (Jüngerschaftskurse, Glaubensgrundkurse etc.) oder auch Themenorientierte Kleingruppen (z.B. Kleingruppe zum Thema “Apologetik”). Kleingruppen kann man beliebig bilden.
Ich glaube das Modell von Kleingruppen ist eine super Möglichkeit wahre Jüngerschaft in der Jugendarbeit zu praktizieren. Oft wird der Nachteil genannt, dass in Kleingruppen relativ schnell Irrlehren entstehen können, da die Kleingruppen ja nicht “beobachtet” werden können.
Andersherum glaube ich aber, dass genau dies genutzt werden kann. Denn ab einer bestimmten Menge von Personen in einer Jugendgruppe ist es dem Jugendleiter (Ehren-oder Hauptamtliche, das spielt keine Rolle) fast gar nicht möglich die Jugendgruppe in eine bestimmte Richtung zulenken, Visionen weiterzugeben oder die Jugendlichen für etwas zu begeistern. Besteht aber die Jugendgruppe aus vielen Kleingruppen, die alle einen oder zwei Kleingruppenleiter haben, so kann der Jugendleiter diese Personen zusammentrommeln und seine Ziele, Visionen etc. weitergeben. Hier ist das viel einfacher, da auch viel weniger Personen anwesend sind und die Themen genauer durchgesprochen werden können. Wenn diese Kleingruppenleiter dann mit dem Jugendleiter mitziehen, ihn und seine Ziele, Visionen unterstützen, so können sie diese an ihre Personen in der Kleingruppe viel besser vermitteln und durchsprechen.

Was sagt ihr dazu? Gibt es bei euch in den Jugendgruppen auch Kleingruppen? Wenn ja welche und was für Erfahrungen habt ihr allgemein mit Kleingruppen?

Wer vielleicht noch etwas Materialien zu Kleingruppen haben will, kann sich die Unterlagen hier herunterladen.
Download Kann ich der Bibel vertrauen?
Quelle des Bildes: photocase.de

Ich hatte das hier schon mal gepostet, aber habs mir heute nochmal gelesen und wollte es einfach nochmal posten, weil es einfach super beeindruckend ist:

Mein Kind,photocase269164373.jpg
Ich kenne dich durch und durch (Psalm 139,1)
Ich weiß, wann du dich hinsetzt und wann du aufstehst. (Psalm 139,2)
Dein ganzes Leben ist mir vertraut. (Psalm 139,3)
Selbst die Haare auf deinem Kopf sind alle gezählt. (Matthäus 10,29-31)
Du bist als mein Ebenbild geschaffen. (1. Mose 1,27)
Durch mich allein lebst und handelst du, ja, mir verdankst du alles, was du bist. (Apostelgeschichte 17,28)

Ich habe dich schon gekannt, ehe ich dich im Mutterleib bildete. (Jeremia 1,4-5)
Ich habe dich bereits im Augenblick der Schöpfung erwählt. (Epheser 1,11-12)
Du bist kein Zufallsprodukt. (Psalm 139,15)
Alle Tage deines Lebens habe ich in mein Buch geschrieben. (Psalm 139,16)
Ich habe bestimmt, wie lange und wo du leben sollst. (Apostelgeschichte 17,26)
Ich habe dich wunderbar geschaffen. (Psalm 139,14)
Ich habe dich im Leib deiner Mutter gebildet. (Psalm 139,13)
Von Geburt an bin ich dein Halt. (Psalm 71,6)
Mein Bild wurde durch Menschen verunstaltet, die mich nicht kennen. (Johannes 8,41-44)
Ich bin kein ferner und kein zorniger Gott. Ich bin die Liebe in Person. (1. Johannes 4,16)
Ich will dich mit meiner Vaterliebe beschenken. (1. Johannes 3,1)
Einfach, weil du mein Kind bist und ich dein Vater bin. (1. Johannes 3,1)
Ich gebe dir mehr, als dir dein irdischer Vater je geben könnte. (Matthäus 7,11)
Denn ich bin der vollkommene Vater. (Matthäus 5,48)
Alles Gute, was du empfängst, kommt eigentlich von mir. (Jakobus 1,17)
Denn ich sorge für alle deine Bedürfnisse. (Matthäus 6,31-33)
Ich meine es gut mit dir und gebe dir Hoffnung und Zukunft. (Jeremia 29,11)
Weil ich dich schon immer geliebt habe. (Jeremia 31,3)
Meine Gedanken über dich sind zahlreicher als der Sand am Meer. (Psalm 139,17-18)
Wenn ich an dich denke, dann juble ich. (Zefanja 3,17)
Ich werde nie aufhören, dir Gutes zu tun. (Jeremia 32,40)
Du bist in besonderer Weise mein Eigentum. (2. Mose 19,5)
Ich will dir mein Land geben und alles, was darin ist. (Jeremia 32,41)
Ich will dir große und geheimnisvolle Dinge zeigen. (Jeremia 33,3)
Wenn du mich von ganzem Herzen suchst, wirst du mich finden. (5. Mose 4,29)
Freue dich über mich; ich werde dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst. (Psalm 37,4)
Denn ich bin es, der beides in dir bewirkt: den Willen und die Kraft, zu tun, was mir gefällt. (Philipper 2,13)
Ich kann viel mehr tun, als du dir vorstellen kannst. (Epheser 3,20)
Ich tröste und ermutige dich, und ich gebe dir Kraft. (2. Thessalonicher 2,16-17)
Meine Barmherzigkeit ist grenzenlos.(2. Korinther 1,3)
Wenn du mich rufst, höre ich dich und rette dich aus jeder Not. (Psalm 34,18)
Wie ein Hirte für seine Schafe sorgt, so sorge ich für dich und leite dich. (Jesaja 40,11)
Eines Tages werde ich alle deine Tränen trocknen. (Offenbarung 21,3-4)
Ich werde jeden Schmerz wegnehmen, den du auf dieser Erde erlitten hast. (Offenbarung 21,4)
Ich bin dein Vater und ich liebe dich genauso wie meinen Sohn Jesus. (Johannes 17,23)
Meine Liebe zu dir zeigt sich in Jesus. (Johannes 17,26)
Er ist ganz und gar mein Ebenbild. (Hebräer 1,3)
Er ist gekommen, um zu zeigen, dass ich für dich bin und nicht gegen dich. (Römer 8,31)
Und um dir zu sagen, dass ich dir deine Sünden nicht länger anrechne. (2. Korinther 5,18-19)
Jesus ist gestorben, damit du und ich versöhnt werden können. (2. Korinther 5,18-19)
Sein Tod ist der höchste Ausdruck meiner Liebe zu dir. (1. Johannes 4,10)
Ich habe alles aufgegeben, was ich liebe, um deine Liebe zu gewinnen. (Römer 8,32)
Wenn du meinen Sohn Jesus annimmst, nimmst du mich an. (1. Johannes 2,23)
Nichts kann dich von meiner Liebe trennen (Römer 8,38-39)
Komm nach Hause, und ich werde das größte Freudenfest ausrichten, das du je gesehen hast. (Lukas 15,7)
Ich bin immer dein Vater gewesen und werde immer dein Vater sein. (Epheser 3,14-15)
Ich frage dich: “Willst du mein Kind sein?? (Johannes 1,12-13)
Ich erwarte dich. (Lukas 15,11-32)

In Liebe, dein Vater,

der allmächtige Gott

Quelle des Bildes: photocase.de

Habe auf nikodemus.net folgenden Gedankenanstoss von Jörg Dechert gelesen, den ich sehr ansprechend finde. Der Vergleich passt wirklich super!

jorg_dechert.jpgManchmal spricht Gott auf dem Weg zum Kindergarten. Zum Beispiel heute morgen, als ich mit meiner Tochter im Auto sitze: “Ich muss bald tanken”, brummele ich vor mich hin, als die Tankanzeige nach dem Losfahren nicht mehr über den roten Bereich hinauskommt. Interessiert fragt meine Vierjährige zurück: “Warum denn, Papa? Das Auto fährt doch noch!”

Eigentlich eine klare Sache: Niemand fährt seinen Tank ohne Not leer und kümmert sich erst dann um Nachschub, wenn nichts mehr geht. Jedenfalls nicht beim Autofahren. Und in meinem geistlichen Leben?

Warum vernachlässige ich die Zeiten allein mit meinem Vater im Himmel – solange, bis ich mich meilenweit von Gott entfernt fühle? Warum füttere ich mich morgens mit der Klatschseite meiner Lokalzeitung – solange, bis ich Gott nicht mehr in der Bibel zu mir sprechen höre? Warum fahre ich meinen geistlichen Tank leer, ohne ans Nachtanken zu denken?

Meine unbewusste Antwort ist sehr einfach – und sehr gefährlich: “Warum denn, Papa? Es geht doch noch!” Muss mein geistliches Leben erst am Straßenrand liegenbleiben, bis ich mich um das Auftanken kümmere?

Es wird Zeit, Menschen und Gewohnheiten in mein Leben einzubauen, die mir helfen auf meine geistliche Tankanzeige zu achten…