Archives for the month of: November, 2006

Entnommen aus idea.de

Amoklauf erinnert an biblischen Brudermord

B i e l e f e l d / E m s d e t t e n (idea) – Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß (Bielefeld), hat angesichts des jüngsten Amoklaufs eines jungen Mannes in Emsdetten dazu aufgerufen, den Mitmenschen zu achten. Der 18-jährige Sebastian B. hatte am Morgen des 20. November die Geschwister-Scholl-Realschule überfallen und wahllos um sich geschossen. Dabei wurden 30 Personen verletzt, drei davon schwer. Anschließend tötete sich der Täter selbst.

Die Ursache für den Amoklauf sei nach den bisher vorliegenden Informationen in fehlender Anerkennung für den Jugendlichen zu suchen, so Buß. Der Präses erinnert an die biblische Urgeschichte eines solchen Verbrechens: „Kain erschlägt seinen Bruder Abel aus Zorn und Verzweiflung, denn Kain blieb die Anerkennung versagt.“ Damit stelle sich die Frage: „Soll ich meines Bruders Hüter sein?“ Diese Frage stellte Kain, als sich Gott nach dem Verbleib Abels erkundigte. Die Antwort des Präses: „Wir sind mitverantwortlich füreinander … Wir sind auch unseres Bruders Hüter.“ Ereignisse wie der Amoklauf könnten dafür sensibel machen. Daran werde „die Verletzlichkeit menschlichen Lebens furchtbar deutlich“. Buß drückte allen, die durch den Amoklauf an Leib und Seele verletzt wurden, sein Mitgefühl aus. Er dankte allen Rettungskräften und Seelsorgern für ihren Einsatz.

Hey habe ein cooles Gedicht (würde auf jedenfall mal sagen, dass das ein Gedicht ist, genau weiß ich das natürlich nicht ;-) ) bei Toby gelesen, dass ich euch an dieser Stelle einfach mal weitergeben wollte:

Jugendliche sind öffentlich präsent und doch nicht greifbar.
Jugendliche sind vernetzt und doch oft beziehungsunfähig.
Jugendliche sind optimistisch und doch verhalten.
Jugendliche wollen Spaß und lieben die Moral.
Jugendliche denken an sich und wissen um Teamarbeit.
Jugendliche sind politisch interessiert, aber nicht engagiert.
Jugendliche glauben light und suchen schwer.
Jugendliche leben grenzenlos und suchen Regeln.
Jugendliche sind sexy auch ohne Sex.
Jugendliche wollen Freiheit und suchen Familie.
Jugendliche lieben Optionen und leiden an ihnen.
Jugendliche wissen viel und müssen immer besser werden.
Jugendliche sind jung und haben mit 25 die Krise.
Jugendliche lieben Öko und essen bei McDonald.
Jugendliche haben ein komplexes Leben und handeln pragmatisch.

Jugendliche glauben an Gott und kennen ihn nicht.

Als Du heute Morgen aufgestanden bist, habe ich Dich beobachtet
und gehofft, Du würdest vielleicht ein bisschen mit mir reden,
mich nach meiner Meinung fragen, oder mir für irgendetwas Gutes danken,
was Dir gestern passiert ist.

Aber ich merkte, dass Du sehr beschäftigt damit warst,
die passende Kleidung für den Tag zu finden.
Als Du so im Haus hin und her gerannt bist um Dich fertig zu machen,
wusste ich, dass es ein paar Minuten geben würde,
in denen Du innehalten und mir Hallo sagen könntest,
aber Du warst zu beschäftigt.

Zu einem bestimmten Zeitpunkt musstest Du dann fünfzehn Minuten lang warten
und hattest nichts weiter zu tun als auf einem Stuhl zu sitzen.
Dann sah ich Dich aufspringen und ich dachte
Du wolltest Dich mit mir unterhalten aber Du ranntest nur zum Telefon
um von einer Freundin den neuesten Tratsch zu erfahren.

Es war ja noch genug Zeit übrig an diesem Tag
und ich hoffte, dass Du noch mit mir sprechen würdest.
Als Du nach Hause gekommen bist, schien es als hättest Du schrecklich viel zu tun.
Nachdem Du einiges davon erledigt hattest, schaltetest Du den Fernseher an.
Ich weiß nicht, ob Du gerne fernsiehst
jedenfalls verbringst Du täglich eine Menge Zeit damit.
Das ist okay.

Ich habe ganz ruhig gewartet als Du ferngesehen und gegessen hast
aber wieder hast Du nichts zu mir gesagt.
Ich nehme an Du warst dann zu müde, als Du ins Bett gegangen bist.
Nachdem Du Deiner Familie “Gute Nacht” gesagt hattest,
bist Du gleich ins Bett gefallen und sofort eingeschlafen.
Das ist in Ordnung, da Du wahrscheinlich gar nicht mitbekommen hast,
dass ich immer für Dich da war.

Ich habe Geduld
- mehr als Du Dir jemals vorstellen könntest.
Ich liebe Dich so sehr, dass ich jeden Tag
auf ein Nicken, ein Gebet oder einen Gedanken von Dir warte
oder darauf, dass Du mir für irgendetwas “Danke” sagst.
Es ist schwer, eine einseitige Unterhaltung zu führen.
Nun ja, Du wirst wieder aufwachen und einmal mehr werde ich darauf warten,
dass Du mir vielleicht heute etwas von Deiner Zeit schenkst.
Ich werde jedenfalls nichts anderes für Dich bereithalten als nur Liebe.

Dein Freund,
GOTT

Quelle: pray.de

…wenn du auf keinen Fall Missionar werden willst!

1. Informiere Dich ja nicht über die geistliche Situation in den Ländern unserer Welt – es könnte Dich beunruhigen und echtes Missionsinteresse wecken.
2. Bleibe stets beschäftigt. Lass Dich vom Dringlichen antreiben, dann bleibt Dir keine Zeit zum Nachdenken.
3. Konzentriere Dich auf allgemein anerkannte Lebensziele wie: Berufskarriere, eine noch schönere Wohnung, ein größeres Auto, ein höheres Gehalt, tolle Hobbys…
4. Nähre Deinen Groll und Deine Bitterkeit, wenn andere Dich verletzt haben. Menschen, die im Selbstmitleid stecken bleiben, haben keinen Blick für die Not anderer.
5. Erwäge unter keinen Umständen einen Kurzeinsatz, um die Missionsarbeit vor Ort kennen zu lernen. Gott könnte Dich dorthin zurückführen.
6. Vermeide unbedingt persönliche Begegnungen mit Missionaren. Ihre Berichte könnten Dich verunsichern und Deinen Lebensstil in Frage stellen.
7. Höre stets auf diejenigen, die Dich in Deiner Gemeinde als unersetzbar ansehen.
8. Gehe früh langfristige Verpflichtungen ein (z.B. beruflich oder Hausfinanzierung), dann kommt ein missionarischer Einsatz im Ausland kaum in Frage.
9. Erinnere immer daran, dass auch unser Land ein „Missionsland“ ist und es hier mehr als genug zu tun gibt. Erst danach sollten wir uns um andere Länder kümmern.
10. Sprich mit Deinen Bekannten nur nicht über Jesus. Gott könnte sich zu Deinen zaghaften Worten stellen.
11. Gehe den ausländischen Mitbürgern in Deiner Nachbarschaft aus dem Weg. Du könntest von ihrer Gastfreundschaft angesteckt und von ihren Glaubensfragen überrascht werden.
12. Weise darauf hin, dass Einheimische es viel besser können. Frage niemals nach, wie viel Christen es eigentlich in dem Land gibt, ob sie vielleicht auf wenige Volksgruppen beschränkt sind und wie viel Mittel ihnen zur Verfügung stehen.
13. Stelle Dir Missionare als besonders geistliche und begabte Superstars vor, die von einem Erfolg zum nächsten Leben.
14. Vergiss nur nicht Deine eigenen Fehler, Schwächen und Niederlagen. Glaub nur nicht, dass du Dich jemals ändern wirst. Studiere unter keinen Umständen das Leben von Abraham, Mose, Jona, Petrus oder Johannes-Markus.
15. Beharre darauf, dass der Missionsauftrag längst ausgeführt ist, und es in jedem Land bereits Gemeinden gibt, selbst wenn diese auf eine Volksgruppe oder Sprache beschränkt sind.
16. Behalte stets vor Augen, dass man für Mission eine ganz besondere übernatürliche Berufung braucht. Studiere niemals die Berufungserlebnisse von Paulus, Silas, Barnabas, Timotheus und anderen großen Missionaren.
17. Vermeide alle Bücher zum Thema „Wirken des Heiligen Geistes“, wie er verändert, zum Reden von Jesus befähigt und Kraft gibt zu Nachfolge und Dienst.

Quelle: Deutsche Missions Gemeinschaft

Ich finds echt interessant, was einem so alles einfallen kann, um Gottes Auftrag aus dem Weg zu gehen.
Eine kurze Anmerkung zu Tipp 9: Mittlerweile stimmt das wirklich für Deutschland. Ich denke man muss gar nicht mehr in den Dschungel oder Ähnliches gehen, sondern Mission fängt ab der Haustür (oder vllt. schon vorher?!) an.