Wie in dem letzten Post schon erwähnt wird es diesmal um das Schreien zu Gott gehen. Ja ihr hört richtig, schreien!!
Ist vllt. ungewöhnlich und irgendwie abstrakt aber ich glaube, dass dies viel zu oft vernachlässigt wird.
Jona hat auch geschrien und ich glaube er hat richtig geschrien!!
Jona 2, 3
In meiner Not rief ich zum Herrn und er erhörte mich. Aus der Tiefe der Unterwelt schrie ich um Hilfe und du hörtest mein Rufen.
Jona war in einer Bedrängnis und hat zu Gott geschrien, so wurde er errettet!
Hierdurch kann man sich 2 Fragen stellen:
1. Wann betest du zu Gott? Nur in schwierigen Zeiten?
2. Wann fängst du an zu Gott zu schreien?
Einige Ergänzungen zur zweiten Frage:
Ist dir die Not, die Krise etc. eigentlich bewusst in der du steckst?
Jona wusste das, weil er er das körperlich spürte…
Weißt du wann du zu Gott schreien solltest, oder denkst du, du schaffst das alles alleine, oder es wird sich so oder so von selbst regeln?
Jona 2,4
Du hast mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere; mich umschlossen die Fluten, all deine Wellen und Wogen schlugen über mir zusammen.
Gott geht manchmal ganz krasse Wege um aufzuzeigen wie es wirklich um uns steht, damit wir zum Nachdenken kommen…
Muss Gott bei uns auch erst so krass wie bei Jona eingreifen, damit wir merken wie dreckig es uns eigentlich geht? Wie vernachlässigt wir mit Gott und unseren Mitmenschen umgehen?
Wann fangen wir an uns zu gestehen, dass es uns wirklich dreckig geht?
Wann fangen wir an, alle unsere Sorgen (Phil. 4,6) zu Gott hinaus zuschreien?
Ich will nicht lange zögern, ich will schreien, alles aus mir hinausschreien und nichts in mir unterdrücken!!!
Finde das folgende Lied drückt das alles gut aus, besonders der fettgedruckte Teil:
Verwundet, schwach, ein Sünder,
Verloren wenn du stirbst.
Doch heb den Kopf, weil Liebe um dich wirbt.
Komm zu Jesus,
komm zu Jesus,
komm zu Jesus und leb.
Jetzt ist die Last verschwunden,
Ins tiefste Meer versenkt.
Sein Tod hat Dir das Leben neu geschenkt.
Nun sing zu Jesus,
sing zu Jesus,
sing zu Jesus und leb.
Hab keine Angst zu krabbeln,
Als neu geborenes Kind.
Vergiss nicht manchmal fallen wir auch hin.
Dann fall auf Jesus,
fall auf Jesus,
fall auf Jesus und leb.
Dein Weg ist manchmal einsam,
Gepflastert auch mit Schmerz,
Dein Himmel schwarz und Tränen schwer dein Herz.
Dann schrei zu Jesus,
schrei zu Jesus,
schrei zu Jesus und leb.
Wenn Liebe übersprudelt,
Musik die Nacht erfüllt,
Die Freude deine Leidenschaft erfüllt.
Dann tanz für Jesus,
tanz für Jesus,
tanz für Jesus und leb.
Und mit dem letzten Herzschlag,
Sage Lebewohl.
Geh in Frieden denn er wartet schon.
Geh heim zu Jesus,
heim zu Jesus,
heim zu Jesus und leb.
Text und Melodie: Chris Rice
Deutsch: Andrea Adams – Frey (2003)
Das geniale ist auch, wie das zweite Kapitel endet:
Jona 2,10
…Vom Herrn kommt die Rettung.
Ja der Herr ist der Rettung, wenn wir in der Not zu ihm rufen, zu ihm schreien:
Psalm 50,15
Rufe mich an am Tag der Not; dann rette ich dich und du wirst mich ehren.»