Archives for the month of: Oktober, 2006

wiseguys_konzert2.jpgIch war heute mit Jared und Hermann heute in Dortmund bei einem Wise Guys Konzert in Dortmund.
Hermann und ich hatten dem Jared das nämlich zum Geburtstag geschenkt.
Für mich war das besonders interessant, weil ich bisher noch nie ein Lied von den Jungs gehört hatte, kaum vorstellbar aber wahr ;-)


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Ein Lied, dass mir besonders gefallen hat, ist das Lied “lebendig und kräftig und schärfer” das für den Kirchentag vom 6. bis 10. Juni 2007 in Köln stattfindet gedichtet wurde.
Das Lied gibt es übrigens auch hier zum downloaden.

Wollte euch den Text eigentlich kopieren, jedoch ist der geschützt. Könnt euch den aber hier angucken.

Wie in dem letzten Post schon erwähnt wird es diesmal um das Schreien zu Gott gehen. Ja ihr hört richtig, schreien!!
Ist vllt. ungewöhnlich und irgendwie abstrakt aber ich glaube, dass dies viel zu oft vernachlässigt wird.

Jona hat auch geschrien und ich glaube er hat richtig geschrien!!

Jona 2, 3
In meiner Not rief ich zum Herrn und er erhörte mich. Aus der Tiefe der Unterwelt schrie ich um Hilfe und du hörtest mein Rufen.

Jona war in einer Bedrängnis und hat zu Gott geschrien, so wurde er errettet!
Hierdurch kann man sich 2 Fragen stellen:

1. Wann betest du zu Gott? Nur in schwierigen Zeiten?
2. Wann fängst du an zu Gott zu schreien?

Einige Ergänzungen zur zweiten Frage:
Ist dir die Not, die Krise etc. eigentlich bewusst in der du steckst?
Jona wusste das, weil er er das körperlich spürte…
Weißt du wann du zu Gott schreien solltest, oder denkst du, du schaffst das alles alleine, oder es wird sich so oder so von selbst regeln?

Jona 2,4
Du hast mich in die Tiefe geworfen, in das Herz der Meere; mich umschlossen die Fluten, all deine Wellen und Wogen schlugen über mir zusammen.

Gott geht manchmal ganz krasse Wege um aufzuzeigen wie es wirklich um uns steht, damit wir zum Nachdenken kommen…
Muss Gott bei uns auch erst so krass wie bei Jona eingreifen, damit wir merken wie dreckig es uns eigentlich geht? Wie vernachlässigt wir mit Gott und unseren Mitmenschen umgehen?
Wann fangen wir an uns zu gestehen, dass es uns wirklich dreckig geht?
Wann fangen wir an, alle unsere Sorgen (Phil. 4,6) zu Gott hinaus zuschreien?

Ich will nicht lange zögern, ich will schreien, alles aus mir hinausschreien und nichts in mir unterdrücken!!!

Finde das folgende Lied drückt das alles gut aus, besonders der fettgedruckte Teil:

Verwundet, schwach, ein Sünder,
Verloren wenn du stirbst.
Doch heb den Kopf, weil Liebe um dich wirbt.
Komm zu Jesus,
komm zu Jesus,
komm zu Jesus und leb.

Jetzt ist die Last verschwunden,
Ins tiefste Meer versenkt.
Sein Tod hat Dir das Leben neu geschenkt.
Nun sing zu Jesus,
sing zu Jesus,
sing zu Jesus und leb.

Hab keine Angst zu krabbeln,
Als neu geborenes Kind.
Vergiss nicht manchmal fallen wir auch hin.
Dann fall auf Jesus,
fall auf Jesus,
fall auf Jesus und leb.

Dein Weg ist manchmal einsam,
Gepflastert auch mit Schmerz,
Dein Himmel schwarz und Tränen schwer dein Herz.
Dann schrei zu Jesus,
schrei zu Jesus,
schrei zu Jesus und leb.



Wenn Liebe übersprudelt,
Musik die Nacht erfüllt,
Die Freude deine Leidenschaft erfüllt.
Dann tanz für Jesus,
tanz für Jesus,
tanz für Jesus und leb.

Und mit dem letzten Herzschlag,
Sage Lebewohl.
Geh in Frieden denn er wartet schon.
Geh heim zu Jesus,
heim zu Jesus,
heim zu Jesus und leb.

Text und Melodie: Chris Rice
Deutsch: Andrea Adams – Frey (2003)

Das geniale ist auch, wie das zweite Kapitel endet:

Jona 2,10
…Vom Herrn kommt die Rettung.

Ja der Herr ist der Rettung, wenn wir in der Not zu ihm rufen, zu ihm schreien:

Psalm 50,15
Rufe mich an am Tag der Not; dann rette ich dich und du wirst mich ehren.»

Habe jetzt letztens angefangen den Propheten Jona zu lesen. Zuerst habe ich natürlich das erste Kapitel gelesen und als ich das fertig gelesen hatte, dachte ich gut kennste schon was machste jetzt. Bisschen hin und her überlegt, bis mir dann ein Wort bzw. in der englischen Übersetzung 2 Wörter aufgefallen sind…

Nämlich steht in meiner Menge Übersetzung direkt im ersten Vers das Wort:” Einst” oder in der Good News Bible “One Day.

Jona 1,1
Einst erging das Wort des Hern an Jona…

One Day, eines Tages erging das Wort des Herrn an Jona. Jona war also überhaupt nicht bereit sein für das was Gott von ihm wollte:

Jona 1,2
Mach dich auf den Weg und geh nach Ninive, in die große Stadt, und droh ihr (das Strafgericht) an! Denn die Kunde von ihrer Schlechtigkeit ist bis zu mir heraufgedrungen.

Okay also ich dann das Kapitel nochmal gelesen habe, und nach Anhaltspunkte gesucht habe, wie man denn für den Ruf, Auftrag oder für den Dienst des Herrn bereit werden sein kann.
Bin auch fündig geworden und ein paar Sachen wollte ich euch an dieser Stelle widergeben.

1. richtige Gotteserkenntnis


Jona 1,3
Jona machte sich auf den Weg; doch er wollte nach Tarschisch fliehen, weit weg vom Herrn…

Jona wollte von Gott fliehen, was aber doch eigentlich gar nicht geht, da gott allgegenwärtig ist und nicht nach unseren Dimensionen lebt.
Auf die richtige Erkenntnis Gottes kommt es an, wie genau wir Gott kennen und wieviel wir von ihm und seinem Handeln wissen.

2. Schrei zu Gott


Jona 1,5
Die Seeleute bekamen Angst und jeder schrie zu seinem Gott um Hilfe.

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Wann schreien wir, wann schreist du wirklich zu Gott? Nur in großer Not oder für jedes kleine Anliegen?
Habe hier schon mal dazu was geschrieben und werde demnächst was dazu aus Jona Kapitel 2 schreiben.
Aber es lässt sich gesagt sein, dass zu Gott schreien, rufen zu Gott unersetzbar ist, denn sonst wird man nicht bereit für den Dienst. Im Dienst gibt es nämlich am meisten Dinge die nur durch Gebet geregelt werden können.

3. Sei ein Zeuge!!



Jona 1,8-9
8. Da fragten sie ihn: Sag uns, was treibst du für ein Gewerbe und woher kommst du, aus welchem Land und aus welchem Volk?
9. Er antwortete ihnen: Ich bin ein Hebräer und verehre Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat.

Jona sagt hier ohne zu zögern wer er ist, was er denkt und woran er glaubt. Die Bereitschaft vor jedem Menschen (1.Petrus 3,15) egal zu welcher Zeit (2.Tim. 4,2) Zeugnis von dem was man mit Gott mit Jesus erlebt hat und was man durch ihn ist, zugeben ist für die Bereitschaft in den Dienst des Herrn zu treten unabdingbar
Doch wie können wir zeugnis geben? Ich lese aus Jonas Satz eine Leidenschaft eine Gepacktsein von diesem Gott: “ich verehre den Jahwe, den Gott des Himmels, der das Meer und das Festland gemacht hat”.
Wir können nur begeistert von etwas weitererzählen, von etwas zeugen wenn wir davon begeistert sind, wenn wir eine Leidenschaft entwickeln und das was wir erzählen auch leben



Dies sind drei Dinge, drei Kriterium die, so wie ich denke, absolut für die Bereitschaft zum Dienst gehören. Hatte eigentlich 6 rausgelesen, aber diese drei reichen erstmal

Ich erzähle euch mal ein bisschen von den Heeper Ferienspielen, die wir gestern zum dritten Mal gemacht haben.dsc08793.jpg
Das Wetter hat sich echt Gott sei Dank super gehalten, es hat überhaupt nicht geregnet war nur die ganze Zeit etwas bewölkt, so dass wir deswegen keine Probleme hatten.
Ne andere Sache war, dass wir diesmal wenig Werbegeschenke hatten und deshalb bin ich erstmal bisschen was nachkaufen gewesen. Das coole war aber noch, dass wir ganz spontan und ohne Bescheinigung 12 Marktkaufbälle bekommen haben =) hat echt noch was gebracht.

Nun ja es waren insgesamt so ca. 40 Kinder da was mich echt gefreut hat. Altersspanne ist schon recht groß, schätze so von 4-5 Jahre alten Kindern bis zu 12 Jahre alten Kindern. Wir haben zuerst Stationsspiele gemacht (10 Stück an der Zahl) und danach Gemeinschaftsspiele. Die Gemeinschaftsspiele laufen wie immer nicht ganzso gut weil einige kids beim trampolin sind die anderen kaum zuhören und der rest nur mist macht ;-) dsc08785.jpg

Wurden dann insgesamt eine halbe Stunde früher fertig als gedacht, denn geplant wurde der Tag von 13.30 – 17 Uhr.

Ansonsten war der Tag doch cool, die Mitarbeiter waren motiviert und sind soweit ich weiß nicht vollendlich verzweifelt ;-)

P.S. die Bilder sind nicht von diesem Mal, weil diesmal keine Fotos gemacht wurden