Archives for the month of: Oktober, 2006

Es ist ja immer dasselbe. Ich glaube die meiste Begründung, warum es Gott anscheinend nicht geben soll, ist die dass es doch so viel Leid gibt. Und wenn Gott doch ein Gott der Liebe ist kann es doch nicht sein, dass er das zulässt?!?!

Folgende story (kannte ich schon, wurde aber durch Anita daran erinnert) veranschaulicht die Thematik meiner Meinung sehr gut:

Ein Mann, ein Christ, kommt zu einem Friseur, um seine Haare schneiden und seinen Bart rasieren zu lassen. Während der Friseur zu arbeiten beginnt, haben die beiden eine gute Unterhaltung. Sie sprechen über viele Dinge und viele Themen. Als sie dann das Thema Gott streifen, meint der Friseur: “Ich glaube nicht, dass Gott existiert.” “Warum sagen Sie so etwas?” fragt der Kunde. “Nun, Sie müssen nur mal auf die Straße gehen, um zu sehen, dass es Gott nicht gibt. Wenn Gott existierte, würde es dann so viele kranke Menschen geben? Würde es ausgesetzte Kinder geben? Wenn Gott existierte, würde es weder Schmerz noch Armut geben. Ich kann mir keinen liebenden Gott vorstellen, der all diese Dinge erlaubt.”
Der Kunde denkt einen Moment nach, aber gibt keine Antwort, denn er will keine unnötige Argumentation anfangen. Der Friseur macht seine Arbeit fertig und der Kunde verlässt den Laden.

Kurz nachdem er den Friseur verlassen hatte, trifft der Kunde einen Mann mit langen, dreckigen Haaren und einem Vollbart. Er sieht schmutzig und ungepflegt aus. Der Kunde geht zurück, betritt noch einmal den Salon, und sagt zum Friseur: “Wissen sie was? Es gibt keine Friseure.” “Warum sagen Sie so etwas?” fragt der überraschte Friseur. “Ich bin hier, und ich bin ein Friseur. Und ich habe Ihnen gerade noch die Haare geschnitten!” “Nein!” ruft der Kunde. “Wenn es Friseure gäbe, dann gäbe es keine Menschen mit langen, dreckigen Haaren und einem Vollbart, wie diesen Mann dort draußen. Du kannst kein guter Friseur sein, denn du würdest es nicht zulassen, dass in deiner Nachbarschaft jemand ohne richtige Rasur und ordentlichen Haarschnitt dermaßen ungepflegt herumläuft.”

“Ah, aber es gibt trotzdem Friseure! Ich kann doch nichts dafür, dass dieser Mann so aussieht. Bisher ist er nicht in meinen Laden gekommen. Dann könnte ich ihm natürlich zu einem besseren Aussehen verhelfen“

Der Christ sieht den anderen direkt an. Dann sagt er: „Dann mach Gott nicht dafür verantwortlich, dass Menschen ihre bösen Wege immer weiter gehen, obwohl er ihnen nachgeht, sie zur Umkehr einlädt und ihnen Rettung anbietet.“

Habe ja schon paar Mal die Cartoons von nikodemus.net gepostet und heute gibts wieder eins. Finde die einfach nur cool und witzig =)

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Quelle: Wer die Braut hat, der ist der Bräutigam

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Was wäre, wenn…

Seite 630 der Bibel
(Esra 7,14-8,2)

radical relationship:.



Der grosse König Artaxerxes von Babylonien schickt den Priester Esra und alle Israeliten, die mit ihm gehen wollen nach Hause (7,13). Mehr noch – es wirkt eher wie eine Sendung (7,14). Er gibt ihnen Material für ihren Dienst mit und will peinlich genau, dass sie die Anordnungen Gottes befolgen (7,18). Man beachte: Der König war kein Jude oder dergleichen geworden, sondern hatte kapiert, dass ein Zusammenhang zwischen seinem Leben, seinem Reich und dem Gott des Himmels besteht (7,23). Er hatte gemerkt, dass es positive Auswirkungen hat, wenn er Esra und co. für den Dienst für Gott freistellt.

Das hat mich nachdenklich gemacht…
Was wäre, wenn die Menschen in unserer Umgebung anfangen würden uns Christen als erste Anlaufstelle bei Problemen zu sehen (weil sie wissen, dass es dort wirkliche Hilfe gibt)?
Was wäre, wenn Chefs ihre christlichen Mitarbeiter beauftragen für das Geschäft und das Gelingen der Zusammenarbeit zu beten (weil sie gemerkt haben, dass dieser Gott, mit dem sie keine Beziehung haben Veränderung bewirkt)?
Was wäre, wenn Leiter in Verantwortungspositionen (Politik, Wirtschaft, Lehrer, usw) Christen bei wichtigen Entscheidungen um Rat fragen würden (weil sie festgestellt haben, dass Christen durch ihre Verbindung mit Gott besonders weise und klug sind)?
Was wäre, wenn Nichtchristen uns ermahnen heiliger und abhängiger von Gott zu leben (weil sie merken, dass es für sie einen Unterschied macht)?
Was wäre, wenn die grössten Sünder der Gegend von den Christen wie von einem Magnet angezogen würden (weil sie wissen, dass sie dort nicht verurteilt, sondern angenommen werden)?
Was wäre, wenn… Nur ein Traum? Ich glaube es kann und sollte Wirklichkeit werden. Denn Gott ist mit uns! Er tut es zu seiner Ehre (7,27)! Wo das geschieht, nimmt das Reich Gottes Gestalt an und Beziehungen mit Noch-Nicht-Christen kommen auf eine ganz neue Ebene. Danach sehne ich mich!

call:.



Aller Anfang ist klein. Nimm dir Zeit und frage dich, wie dich die Noch-Nicht-Christen in deiner näheren Umgebung wahrnehmen. Bist du bekannt dafür, dass du hart und verurteilend mit Menschen umspringst? Bist du bekannt dafür, dass du zwar fromm, aber unzugänglich bist? Das wäre schade! Ich glaube kaum, dass das Jesu Absichten wiederspiegelt. Prüfe dich vor Gott! Negative Reaktionen in deinem Umfeld müssen kein Zeichen für wahre Frömmigkeit sein!
Oder bist du bekannt dafür, dass die Leute um dich herum zwar nicht ganz nachvollziehen können, wieso du so Jesus-Fixiert bist, aber die positiven Auswirkungen sehen? Wenn sie auch nicht gleich Christen werden, wollen sie um dich herum sein, weil sie da gerne sind…
Mach das zu deinem Traum und deinem Gebet!

Ps:.



Um was geht es beim GetReadyCall? Ich behaupte, dass es auf jeder Seite der Bibel um Beziehung geht. Die Sache mit Gott ist nichts Abstraktes…! Diese Beziehung zeigt sich in 3 Dimensionen: mit Gott, Christen und Nichtchristen. Diese Beziehungen sollen radikal gelebt werden – also von der Wurzel her stimmen (radikal=radix=Wurzel).
Aus diesem Grund machen wir eine Reise quer durch die Bibel. Jede Woche gehen wir 7 Seiten weiter (in der Hoffnung für alle) und ich werde ein paar Gedanken (“radical relationship”) dazu äussern. Am Schluss wird es im “Call” immer ganz praktisch – damit es auch Auswirkungen hat! Mal schauen, ob sich meine “Theorie” bewahrheitet. Ich bin gespannt! Kommst du mit? Dann abonniere den Newsletter…

Quelle: GRC 90 was wäre wenn…

Folgender Text steht ganz im Bilde dessen, was ich zu Jona 2 geschrieben habe

Ein Ort, an dem ich ehrlich werden darf…



Eines der grossen Probleme des Menschen ist es zu meinen, anderen etwas vorspielen zu müssen. Die berühmten Masken, die wir hin und wieder aufsetzen. „Na, wie geht es dir?“ Zugegeben: eine floskelhafte Frage, die oft genug nicht von ehrlichem Interesse getrieben ist und eher einer allgemeinen Höflichkeit entstammt. Ebenso höflich wie bedeckt gibt man zur Antwort: „Danke, gut!“ Manchmal verbergen wir hinter dieser Formel unser wirkliches Ergehen wie hinter einer Maske – einer Maske des Lächelns, einer Maske der Distanz. „Ja nicht zu nahe kommen lassen“.

Hinter dieser Maske verbergen sich Sorgen, Schuld und innere Nöte. Der Grund dafür, dass wir eine solche Maske hin und wieder aufsetzen ist der, das „gute Bild“ zu wahren, das der andere von mir hat. Zur gleichen Zeit regt sich da in uns noch der andere Wunsch: endlich diese Maske ablegen zu dürfen. Da ist der Wunsch nach dem Ort, an dem wir endlich ehrlich werden dürfen, an dem ich einfach einmal sagen darf, was in mir vorgeht. Ein Ort, an dem ich auspacken darf. Endlich einmal jemandem von meinen Eheproblemen erzählen. Endlich einmal reden über die Probleme, die ich mit meiner Sexualität habe. Endlich rausrücken, dass ich in einer Glaubenskrise stecke. Einfach ehrlich werden.

Was hält uns eigentlich davon ab, diesen Schritt zu tun? Vielleicht ist es die Angst, das Gesicht zu verlieren. Oder die Angst, der andere könnte schockiert sein über mich. Vielleicht auch der Stolz, vor mir selbst oder auch vor einem Mitmenschen zuzugeben, dass ich Schuld, Sorgen oder innere Nöte mit mir herumschleppe. Natürlich: es kostet Mut und Demut. Es braucht beides, um die Angst und den Stolz zu überwinden. Aber diesen Mut und diese Demut segnet Gott „Gott widersteht dem Hochmütigen, aber dem Demütigen gibt er Gnade!“ Was für eine Verheissung! Schon Adam wollte sich vor Gott verstecken und meinte, seine Schuld mit einem Feigenblatt bedecken zu können. Als ob er vor Gott hätte fliehen könne. Und als ob er nicht sowieso schon alles gewusst hatte.

Gerade so wie damals den Adam ruft uns auch heute Gott zu, aus dem Versteck herauszutreten, die Maske abzulegen. Gott macht uns Mut, ehrlich zu werden vor ihm. Was passiert, wenn ich ehrlich werde und die Maske endlich ablege? Dieser Mut zur Ehrlichkeit entfaltet in unserem Leben eine unglaubliche Kraft, die uns und unser ganzes Umfeld verändert! Vor Jesus, der uns durch und durch kennt, und der gerade deswegen aus Liebe zu uns sein Leben für uns gelassen hat – vor ihm dürfen wir ehrlich werden. Vor ihm dürfen wir die Maske ablegen. Und mit der Maske die Schuld, die uns belastet, die Sorgen, die uns drücken und die inneren Nöte, die uns zu schaffen machen.

Lassen wir uns von Gott Mut machen und auch diese Demut schenken, damit wir ehrlich werden können vor ihm. Er schenke uns dazu seine Gnade!

Posted by RD