Archives for the month of: September, 2006

ACHTE AUF DEINE GEDANKEN,
DENN SIE WERDEN DEINE WORTE.

ACHTE AUF DEINE WORTE,
DENN SIE WERDEN DEINE TATEN.

ACHTE AUF DEINE TATEN,
DENN SIE WERDEN DEINE GEWOHNHEITEN.

ACHTE AUF DEINE GEWOHNHEITEN,
DENN SIE WERDEN DEIN CHARAKTER.

ACHTE AUF DEINEN CHARAKTER,
DENN ER WIRD DEIN SCHICKSAL.

Habe auf young-people.ch
einen Ausschnitt aus der Shell Jugendstudie 06:Werte ohne Gott gelesen, den ich hier auch posten wollte:

gruppe_nur_beine.jpg

Die diesjährige Shell-Jugendstudie befasst sich erstmals ausführlich mit der Religiosität von Jugendlichen. Anders als medienwirksame Grossveranstaltungen wie der Weltjugendtag in Köln nahe legten, sei eine «Renaissance der Religion» bei Jugendlichen aber nicht festzustellen, sagt der Bielefelder Sozialwissenschaftler Klaus Hurrelmann.



Deutlich zeige die Studie auch, dass die Wertvorstellungen der Jugendlichen nicht von ihrer religiösen Orientierung abhängig seien. Die Umfrageergebnisse widersprächen der öffentlichen Meinung, wonach Glaubensferne Werteverlust nach sich ziehe: «Religion hat keinen Einfluss auf die Werteorientierung», so Hurrelmann. Nur jeder Dritte bekenne sich zu einem persönlichen Gott. Die übrigen können sich nicht entscheiden oder “schrammen dicht am Aberglauben vorbei”. 65 Prozent der Jugendlichen finden, die Kirche habe keine Antworten auf die Fragen, die sie wirklich bewegen. Gerade im Westen bemerkten die Forscher einen Trend zur “Religion light” – die Jugendlichen basteln sich ihren Glauben aus verschiedenen christlichen und nichtchristlichen Versatzstücken zusammen.
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GRC88 RENOVARE

grc_renovieren.jpg

Seite 616 der Bibel
(2.Chronik 34,8-21)

radical relationship:

Dieser GRC ist mal wieder etwas speziell – ich jedenfalls habe meine Freude dran :-) . Aber man kann mir gern nachsagen, dass ich den Bibeltext etwas unkonventionell verwende.
Worum geht es? König Josia will den zerfallenen Tempel ausbessern lassen. Er beruft zu diesem Zweck drei Männer, die er in den Tempel schickt, um die Sache an die Hand zu nehmen. Schafan, Maaseja und Joach (V.8). Nun haben mich weniger ihre Funktionen, sondern vielmehr ihre Namen interessiert… Im Hebräischen haben Namen ja oft einen tieferen, manchmal auch bewussten Sinn. Ob das hier der Fall war, weiss ich natürlich nicht… Jedenfalls finde ich es spannend!

Wenden wir es gleich auf uns an. Ich spreche in diesem GRC bewusst Leute an, die gerne renovieren. Nicht im Haus, sondern im Reich Gottes. Menschen, die in kleinen oder grossen Dingen spüren, dass sich in der Gemeinde etwas ändern muss. Leute, die merken, dass etwas getan werden muss, damit nicht alles zusammenfällt. Fühlst du dich angesprochen? Bist du grad irgendwo in dieser Richtung dran? Willst du etwas anpacken? Oder willst du mit einem Input einer Predigt etwas verändern? Dann ist das für dich! Die drei Namen stehen für mich für drei Grundhaltungen, wenn man eine Renovation, Erneuerung – was auch immer – bewirken will:

1. Schafan.Dieser Name bedeutet “Klippdachs”. Nichts Besonderes also… Es ist der einzige der drei Namen ohne direkt geistliche Bedeutung. Etwas völlig Natürliches, Normales. Ja, sogar etwas Unreines nach 5.Mose 14,7. Das erinnert uns daran, dass wir Menschen sind – die auch ihre Fehler und Unreinheiten haben. Wir sind nicht perfekt oder übergeistlich. Einfach Menschen – ganz normale und fehlbare.

2. Maaseja. Dieser Name bedeutet “das Werk Jahwes”. Es ist nicht unsere Arbeit, Gott tut das Wesentliche. Es ist nicht unser Reich, das gebaut wird, sondern Gottes. Es hängt nicht von unserem Wirken ab, sondern von dem, was Gott tut. Wir müssen nicht Heiliger Geist spielen und auch nicht im Mittelpunkt stehen! Gleichzeitig ist es sehr verheissungsvoll: Jahwe selber wird es tun, er wird es zu seinem Ziel bringen- da kann es nur gut kommen!

3. Joach. Dieser Name bedeutet “Jahwe ist Bruder”. Bei dem was wir tun geht es nicht bloss um eine Sache. Wichtig ist immer auch, dass es um uns als Person geht. Wir sind Teil der Familie Gottes – Jesus ist unser grosser Bruder. Gleichzeitig ist es aber auch eine Tatsache, dass die Leute mit denen wir in unserem “Projekt” zu tun haben, auch zur Familie gehören. Wir sollten also darauf achten, was wir mit den Kindern Gottes anstellen. Wir dürfen nicht über sie hinweg trampeln! Es geht um Menschen – nicht um eine Sache. Und: Du bist ein Teil der Mauer, die du renovieren willst – vergiss das nicht!

call:.

Mach dir folgende Gedanken, wenn du irgendetwas “renoviert” hast, gerade dabei bist oder in der Zukunft eine Renovation anpacken willst. War oder ist das deine Grundhaltung:

1. Ich bin ein Mensch – auch ich habe Fehler. Das bewahrt dich davor überheblich zu sein.
2. Es ist Gottes Werk/Arbeit. Das bewahrt dich davor das Ergebnis zu stark von dir abhängig zu machen und beflügelt dich, weil du weisst, dass ER dran ist.
3. Es geht um Gottes Familie. Das gibt dir die richtige Sichtweise – es sind Menschen, nicht Projekte und Überzeugungen, die zählen. Und du bist ein Teil davon…

Bitte Gott, dass er dir dein Herz aufdeckt und dich in die richtige Richtung weist.

Quelle: GRC 88 RENOVARE

Folgende Artikel beim christlichen Medienmagazin Pro entdeckt:

“Glauben Sie an Wunder?”: 56 Prozent sagen “Ja”

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F r a n k f u r t / M a i n (PRO) – Die Frage “Glauben Sie an Wunder?” beantworten heute 56 Prozent der Deutschen mit “Ja”, erheblich mehr als noch vor sechs Jahren, als in einer Umfrage des Allensbacher Instituts nur 29 Prozent diese Antwort gaben. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des führenden Meinungsforschungsinstituts, die in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” vorgestellt wird.

“In den Antworten der Befragten ist kaum Widerwille zu spüren, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sondern sie zeichnen sich im Gegenteil durch eine bemerkenswerte Lebendigkeit und Vielfalt aus”, schreiben Elisabeth Noelle und Thomas Petersen vom Allensbacher Institut.

Wunder: Heilung, Rettung, Geburt

So meinten 67 Prozent der Befragten, die Heilung von einer schweren, scheinbar hoffnungslosen Krankheit könne als Wunder bezeichnet werden, 65 Prozent nannten es ein Wunder, wenn jemand einen schweren Unfall unbeschadet übersteht. Fast die Hälfte der Befragten (47 Prozent) bezeichnete die Geburt eines Menschen und die Rettung aus scheinbar aussichtsloser Not als ein Wunder.

Das öffentliche Bekenntnis zu Wundern stoße auf eine starke Akzeptanz, so die Autoren weiter. “Man riskiert nicht, gesellschaftlich isoliert zu werden, wenn man sich in der Öffentlichkeit zum Glauben an Wunder bekennt. Es hat den Anschein, als seien es umgekehrt eher diejenigen, die nicht an Wunder glauben, die für ihre Position wenig Verständnis finden.”

Die Religion kommt zurück

Dabei hänge der Glaube an Wunder stark mit dem Glauben an Gott zusammen. “In den Umfrageergebnissen fällt auf, dass sich die Antworten zwischen Ost- und Westdeutschland erheblich unterscheiden. Westdeutsche sagen zu 59 Prozent, Ostdeutsche zu 45 Prozent, dass sie an Wunder glauben… Dahinter steckt der Umstand, dass die Religion in den neuen Bundesländern eine weit geringere Rolle spielt als im Westen”, so die Forscher in ihrem Bericht.

Dennoch mehrten sich in den letzten Jahren die Hinweise darauf, dass sich die Menschen wieder etwas mehr dem Glauben zuwenden. Auf die Frage “Glauben Sie an die Kraft des Gebetes, oder glauben Sie nicht daran?” antworten heute 46 Prozent: “Ich glaube daran”, 1993 waren es nur 39 Prozent.

VON: PRO | 20.09.06