Archives for the month of: August, 2006

Auf KOW’s Blog (Teil 1 und Teil 2) und auf diesem Blog hier ist eine fette Diskussion entstanden. Echt interessant…

Eine weitere Sache die aus dem Vers 13b hervorgeht, sind 5 Eigenschaften Gottes:

V. 13b
Denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und reich an Güte, und er lässt sich das Unheil leid sein.

1. Er ist gnädig (z.B. 2.Mose 20,26)
Dies drückt Gottes Bereitschaft aus sich zu seinem Volk hinabzuneigen, dass sonst vor seinem Zorn nicht bestehen könnte.

2. Er ist barmherzig
(z.B. 5. Mose 4,31)
Gott ist bereit die Beziehung zu seinem untreuen Bundesvolk wieder aufzunehmen, wenn es zu ihm umkehrt

3. Er ist langsam zum Zorn
(vgl. Nahum 1,3)
Gott reagiert aufgrund seiner Heiligkeitswillen mit Zorn auf die Sünde. Gott ist aber langsam zum Zorn und hält diesen daher zurück um die Möglichkeite der Umkehr zu geben

4. Er ist reich an Güte/Treue (5. Mose 4,31)
Er ist treu und gerade in der Zeit, in der Israel die Bundestreue bricht, ist Gott treu

5. Er lässt sich das Unheil leid sein
Dies heißt nicht, dass Gott eine falsche Entscheidung getroffen hat, sondern dies zeigt lediglich, dass Gott “auf das veränderte Verhalten der Menschen eingeht. Der Widerspruch ensteht dadurch, dass hier versucht wird mit menschlichen Ausdrucksweisen, göttliche Eigenschaften wiederzugeben.” (Entnommen aus Bücher Joel&Obadja Band 36, Hänssler Verlag, Winfried Meißner).

Hab hier einen sehr coolen Beitrag gelesen…

Die 10 Gebote des Glaubens


1. Du brauchst nicht von Furcht reden:

“Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern der Kraft und der Liebe und der Selbstbeherrschung!”
(2. Tim 1, 7)

2. Du brauchst nicht sagen: “Ich bin schwach”:
“…der Schwache spreche: Ich bin stark!” (Joel 4, 10).
“…der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen?” (Ps. 27, 1).

3. Du brauchst nicht von Unfähigkeit sprechen:
(Das lässt Minderwertigkeitsgefühle entstehen)
” Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus” (Phil. 4, 13)

4. Du brauchst nicht von Schmerzen und Krankheitssymptomen reden:
“…Er hat unsere Schwachheit auf sich genommen und unsere Krankheit hat er getragen” (Mt. 8, 17)
“…durch seine Wunden sind wir geheilt” (Jes. 53, 5)
“…ich bin der Herr, dein Arzt” (2. Mo 15, 26)
“…und ich will alle Krankheiten von dir wenden (2. Mo. 23, 25)

5. Du brauchst dich nicht sorgen oder ängstlich sein:
” Seid um nichts besorgt, sondern in allem sollen durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden; und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus.”
(Phil. 4, 6+7)
” Demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes…indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft! Denn er ist besorgt für euch!”
(1. Petr. 5, 6+7)

6. Du brauchst keine Furcht vor Menschen noch vor Dämonen haben:

” Siehe, ich habe euch die Macht gegeben…über die ganze Kraft des Feindes, und nichts soll euch schaden.” (Lk. 10, 19)
“Menschenfurcht stellt eine Falle; wer aber auf den Herrn vertraut, ist in Sicherheit.”
(Spr. 29, 25)
“…der, welcher in euch ist, ist größer, als der, welcher in der Welt ist.” (1. Joh 4, 4)
“Gott aber sei Dank, der uns allezeit im Triumphzug umherführt in Christus…” (2. Kor. 2, 14)
“Aber in diesem allen sind wir mehr als Überwinder durch den, der uns geliebt hat.” (Rö. 8, 37)

7. Du brauchst weder Armut noch Mangel an materiellen Dingen fürchten:
” Mein Gott aber wird alles, wessen ihr bedürft, erfüllen nach seinem Reichtum in Herrlichkeit in Christus Jesus.” (Phil. 4, 19)
“Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.” (Ps. 23, 1)
“Geliebter, ich wünsche, dass es dir in allem wohlgeht und du gesund bist, wie es deiner Seele wohlgeht.” (3. Joh. 2)
“Ich war jung und bin auch alt geworden, doch nie sah ich einen Gerechten verlassen, noch seine Nachkommen um Brot betteln” (Ps. 37, 25)

8. Du brauchst keine Not noch irgendein Übel fürchten
“…so begegnet dir kein Unglück, und keine Plage naht deinem Zelt” (Ps. 91, 10)
“Tausend fallen an deiner Seite, zehntausend an deiner Rechten – dich erreicht es nicht.”
(Ps. 91, 7)
“Denn er bietet seine Engel für dich auf, dich zu bewahren auf allen deinen Wegen.”
(Ps. 91, 11)
“Der Herr wird mich retten von jedem bösen Werk und mich in sein himmlisches Reich hineinretten.” (2. Tim. 4, 18)

9. Du brauchst keine Furcht vor Verfolgung oder Versagen haben:
” Der Gerechte muss viel leiden, aber der Herr hilft ihm aus dem allen” (Ps. 34, 20)
“Ich bin ebenso in guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, es vollenden wird bis auf den Tag Christi” (Phil 1, 6)

10. Du brauchst dich nicht fürchten vor dem, was zu tun ist, noch dir über Gottes Führung Sorgen machen:
“Vom Herrn her werden eines Mannes Schritte gefestigt, und seinen Weg hat er gern” (Ps. 37, 23)
” Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn, so wird er handeln und wird deine Gerechtigkeit aufgehen lassen wie das Licht” (Ps. 37, 5)

cooler Artikel bei nikodemus.net
erschienen:

Der Herr sprach zu Salomo: Bitte, was ich dir geben soll! [...] Salomo sprach: Du wollest deinem Knecht ein gehorsames Herz geben.
1.Könige 3,5-9

Es ist beinahe wie im Märchen: “Du hast einen Wunsch frei…”. Nur begegnet König Salomo hier nicht eine Wunschfee, sondern der Schöpfer des Himmels und der Erde. Es kommt nicht oft vor in der Bibel, dass Gott einen Menschen fragt: “Bitte, was ich dir geben soll!”. Was soll sich Salomo wünschen? Hätte Gott doch mich gefragt! Was hätte ich mir eigentlich gewünscht?

Vielleicht Gesundheit. Wie oft sagen wir zueinander: “Hauptsache Gesundheit – das ist das Wichtigste”? Und in der Tat – für einen chronisch Kranken wird die Gesundheit oft zum Generalthema seines Lebens. Wer wollte von außen darüber urteilen?

Oder Glück und Zufriedenheit. Beides scheint in unserer Zeit immer seltener zu werden: Keine Sorgen um den Lebensunterhalt, keine schlaflosen Nächte wegen Beziehungskonflikten, keine Angst um den Arbeitsplatz. Glück und Zufriedenheit – kein schlechter Wunsch, oder?

Oder Heiligkeit und geistliche Vollmacht: So im Glauben wachsen, so die eigenen Gaben ausleben, wie Gott sich das vorgestellt hat. Und nur eine ganz leise Stimme fragt, ob ich nicht in Wahrheit groß sein will im Reich Gottes, bewundert von Menschen, von Engeln – von Gott?

Salomo wählt nichts von alldem. Er wünscht sich vor allem anderen ein “gehorsames Herz”. Gehorsam dem Gott gegenüber, dem er sein Leben verdankt, der ihn sein Leben lang begleiten will – und dem gegenüber er eines Tages sein Leben verantworten wird.

Ein “gehorsames Herz” – es ist weder Geheimrezept noch Garantie für Gesundheit, Glück und Zufriedenheit. Aber es ist die eine Sache für ein Kind Gottes, ohne die alles andere letztlich nichts wert ist.