Archives for the month of: Mai, 2006

Denn in Ihm hat er uns ja schon von vor der Grundlegung der Welt dazu erwählt, dass wir heilig und unsträflich (=untadelig;ohne Fehler) vor seinen Angesicht dastehen sollten. Eph. 1,4 (Menge)



Ich habe heute unter anderem diesen Vers gelesen und der hat mir ganz simpel wieder vor Augen geführt, dass ich heilig und vor Gottes Augen ohne Fehler bin. Ich habe dadurch einen direkten Zugang zum Vater (Eph. 2,18;3,11).

Jesus hat alle unsere Sünden, auch zukünftige, bezahlt und dadurch kann ich rein vor Gott stehen.
Dass finde ich einfach nur hammer. Eigentlich müsste ich theoretisch gar nicht mehr um Vergebung der Sünden bitten, da wie gesagt er alle Sünden bezahlt hat.

Dies würde aber nur dazu führen, dass mir Sünde gar nicht mehr bewusst wird und ich womöglich sage, dass ich keine Sünde habe, was aber Quatsch ist (1.joh. 1,8). Ich muss also mir Sünde bewusst machen und sie durch den heiligen Geist sein lassen.

Würde mich mal interessieren, was ihr dazu meint. Habt ihr dazu irgendwelche Gedanken oder vllt. schon etwas dazu gelesen?

Dieses Buch zu jeden Tag von Oswald Chambers ist nur der Hammer!!!
werde bei Gelegenheit zu einzelnen Tagen was schreiben:

16. Februar

“Stehe auf von den Toten” Eph. 5,14
Dies ist die gewöhnliche menschliche Iniative. Wenn aber der Geist Gottes hinzukommt und in der Tat sagt:"Mache dich auf", dann merken wir, dass diese Initiative eine Eingebung ist.
Wir alle haben, wenn wir jung sind, unzählige Zukunfstbilder und Ideale, doch sehen wir früher oder später, dass wir nicht die Macht haben, sie zu verwirklichen. Wir können die Dingen nicht vollbrigen, nach denen wir uns sehnten, und sind geneigt, mit unseren Träumen und Idealen abzuschliessen, als ob wir tot wären.
Und dann muss Gott kommen und sagen: “Stehe auf von den Toten!”.
Wenn diese Eingebung von Gott kommt, dann kommt sie mit einer so wundertätigen Macht, dass sie uns befähigt, von den Toten aufzustehen und das Unmögliche zu vollbringen.
Es ist bezeichnend für die geistgewirkte Iniative, dass wir durch sie erst dann Leben erhalten, wenn wir uns aufgerafft haben. Gott gibt uns kein überwindelndes Leben; er gibt uns Leben, i n d e m w i r ü b e r w i n d e n. Wenn Gottes Eingebung kommt und Er uns sagt: “Stehe auf von den Toten”, dann müssen wir aufstehen; Gott stellt uns nicht auf. Der Herr sprach zu dem Mann mit der verdorrten Hand” “Strecke deine Hand aus” (Matth. 12,13), und sobald der Mann dies tat, war seine Hand geheilt; doch musste er selbst die Initiative ergreifen.
Sobald wir uns aufraffen, werden wir sehen, dass wir von Gott inspiriert werden; denn dann gibt Er uns augenblickliches Leben.

Wie schon weiter unten erwähnt, habe ich das neue Kutless album Hearts of the Innocent.

Ein Lied finde ich besonders hammer: Shut me out



Der Text ist richtig genial, vor allem der Refrain


Tell me something I don’t already know
I know that you can’t stand these things I’m preaching in the streets
But how can I contain the truth I hold inside
With all the hurting people that I see

So I don’t mind putting up with you
And all the things you say
I’m not about to stop
Or even change my ways

There’s nothing you can say
That will take me away from this life
There’s nothing you can do
To shut me up when I’m speaking the truth


You may not like all I have to say
But you can’t prove that everything is filled with empty words
I know my life and inside how I’ve changed
A testimony to the truth I speak

So I don’t mind putting up with you
And all the things you say
I’m not about to stop
Or even change my ways

There’s nothing you can say
That will take me away from this life
There’s nothing you can do
To shut me off, to shut me out when I’m speaking the truth


There’s nothing you can say
That will take me away from this life
There’s nothing you can do
To shut me up when I’m speaking the truth
There’s nothing you can say
That will take me away from this life
There’s nothing you can do
To shut me off, to shut me out when I’m speaking the truth

(1.Chronik 11,29-12,8)

radical relationship:.

Heldengeschichten – wir lieben sie doch alle! Die Bibel ist voll davon… In unserem Abschnitt wird speziell von Helden und berühmten Soldaten von König David berichtet. Spannend. Das sind Stories: Einer erstach mit dem Speer im Alleingang 300 Mann (V.20). Löwen werden getötet (V.22), Riesen mit einem Stock besiegt (V.23), usw. CoooOOOOool! Und da, mitten unter den besten Soldaten Davids erscheint ein Name, der uns bekannt sein könnte: der Hetiter Uria (V.41). Keine besondere Story wird vermerkt, doch wir kennen sie…
Uria war der Mann von Bathseba, mit der David Ehebruch beging und anschliessend veranlasste, dass er getötet wurde (2.Sam 11,1ff). Wieso kam es dazu? Uria war ein wahrer Held! Keine grosse Kriegsgeschichte, doch beeindruckt er mich stärker als alle anderen. David lässt Uria vom Schlachtfeld holen, lullt ihn mit Geschenken, einem fürstlichen Mal und genügend Wein ein – doch Uria hat nur eines im Kopf: Seinem König und Land zu dienen. Davids Plan, dass Uria sich bei und mit seiner Frau “entspannt” geht nicht auf. Uria meint in etwa: Es herrscht Krieg, wie kann ich da abhängen? (V.11)
Das zeichnet für mich einen wahren Helden aus! Das zeigt eine radikale Beziehung und Verbundenheit! Grosse Geschichten beeindrucken mich weniger – auch in Glaubensdingen. Oft sehen wir die Leute, die auf der Bühne stehen, Massen bewegen – und wollen sein wie sie. Oft schauen wir auf die grossen, geistlichen Heldentaten, Erlebnisse – und wollen mehr davon. Die Hauptschlacht findet aber im Herzen statt! Wer da siegt, hat gewonnen. Wenn jemand zuhause, wenn ihn niemand sieht, Gott anderen Dingen vorzieht – dann ist er in meinen Augen ein Held. Wenn jemand auch in den eigenen vier Wänden ständig “im Dienst des Höchsten” ist – dann lebt er eine radikale Beziehung. Nicht das, was alle sehen, nicht das was gross aussieht, sondern das Verborgene zeigt, wie es wirklich um die Beziehung mit Gott steht. Das finde ich herausfordernd…!

call:.

Meine persönliche Herausforderung ist z.B., dass ich abends, wenn ich müde bin, einfach nur abhängen will. Ich könnte mir wohl ständig einen DVD reinziehen und mach das auch oft. Aber ich will Gott ranlassen! Ich will, dass er auch in meinen vier Wänden bestimmen darf (ob das dann ein Film ist oder nicht :) ! Oft hab ich schon gemerkt, dass er dann wesentliche Veränderungen in mir bewirkt und mich nah zu sich gezogen hat, so dass anderes an Reiz verloren hat. Aber das ist mein Ding…
Was ist dein “Ding”? Wo bist du im Kleinen, Verborgenen gefordert? Überleg es dir kurz.
Gemeinsam wollen wir in der nächsten Woche “wahre Helden” sein. Wir wollen Gott ranlassen, ihn bestimmen lassen und die Beziehung mit ihm über alles stellen (das wäre ja das Normalste…). Diese Woche lassen wir uns nicht einfach gehen, sondern trotzen wie Uria allen äusseren Umständen und bleiben unserer eigentlichen Berufung treu: Nah bei Gott sein und das tun, was er sagt.