Habe bei den Jumis von Wiedenest folgenden echt interessanten Artikel gelesen. Was denkt ihr?
Das ist die Frage, die ich mir schon zig mal gestellt habe, denn das wäre mein Ziel, sofern das für eine Gemeinde nötig ist. Leider habe ich den Eindruck, dass viele Gemeinden die ich kenne diese Reformation dringend benötigen. Aber hat die Jugendgruppe da eine Chance? Kann sie von unten eine Reformation starten?
Bei allem was ich erlebe kommt es einfach auf die Gemeindeleitung an. Der Fisch fängt vom Kopp an zu stinken. Sagt man im Ruhrpott, wo ich ja herkomme. Eine gute Gemeindeleitung wird eine gute Jugendarbeit fördern wollen. Eine gute innovative Jugendarbeit und eine gute Gemeindeleitung ergänzen sich und spornen sich gegenseitig an. Aber eine gute Jugendarbeit und eine schlechte Gemeindeleitung? Ich glaube da gibt es genau vier Möglichkeiten:
- Die Jugendarbeit überholt die Gemeinde links. Sie wird eine Jugendkirche im Rahmen ihrer Kirche und baut eigene Strukturen auf. Das ist aber gerade in meiner Freikirche (BEFG) bis jetzt noch nicht geschehen und noch nicht denkbar (bzw. es gibt natürlich Leute wie ich, die das schon lange denken).
- Die Jugendarbeit geht letztlich ein, weil die fitten Mitarbeiter die Gemeinde und damit die Jugendarbeit verlassen werden. Es ist auf die Dauer einfach zu anstrengend, ständig gegen Windmühlen zu kämpfen. Das habe ich schon öfters erlebt. Schade, aber verständlich aus Sicht der fitten Leiter die sich dann woanders viel besser entfalten können.
- Es dauert irre lange, aber irgendwann sind die fitten Jugendleiter mal die Leiter der Gemeinde. Dann gibt es hoffentlich den Turnaround. Möge es so sein!
- Es gibt gar keine gute Jugendarbeit, weil die Jugendarbeit letztlich von der Gemeindeleitung gewollt und gefördert werden muss. Sie ist auch für die Jugendarbeit verantwortlich und muss dafür Leute fördern und Finanzen bereit stellen.
Was meint ihr?”
ich bin ganz deiner meinung kollege! aber ich denke auch das die jugend was in ihrer gemeinde bewegen kann!
was man vllt aber auch mitrechnen sollte sind die eltern der jugendlichen, die ja oft in der gemeinde sind! also ich geh jetzt mal davon aus
und ich erleben oft folgendes:
Die jugend unternimmt was und alle sind dabei, nach der aktion kommen die kinder nach hause und erzaehlen ihren eltern wie toll das ganze war und wie viel spass es gemacht hat! die eltern unterhalten sich natuerlich auch untereinander und so entdeckt man das die jugend bewegende sachen macht die die kinder (jugendlichen) motivieren… nun liegts an beiden teilen auch die gemeindeleitung, die ja auch oft eltern sind davon zu ueberzeugen das die jugend nuetzlich ist und ein teil der gemeinde mit dem was anfangen kann!
leider gibts auch die kehrseite der medaille und die jugendlichen erzaehlen nur mist zuhause, haben nur stress mit eltern und die denken sich “hey, welchen einfluss haben die auf meine kinder?” Fazit: jugend ist komisch, braucht keiner!
sorry wenn ich hier so krass verallgemeiner aber so laeufts leider nun mal im groben! wir vergessen das es kinder und eltern sind die die gemeinde ausmachen! ich bin leider so boese und lasse alleinstehende ohne family in der church beiseite da ich davon ausgeh das waldy groessten teil die mennos meint…
verstehst du was ich meine?
es bringt nicht viel als jugend die gemeinde zu motivieren und reformieren! das beginnt zuhause bei der family und wird so auf die gemeinde uebertragen
meine eltern haben ein gutes bild von der jugend und das auch nur weil sie sehn wie ich und meine sis uns entwickeln!
na ja kanns nicht so gut ausdruecken! wenn mir was besseres einfaellt schreib ichs dir waldy
mein text dreht sich um den punkt D!
damit ihr nicht verwirrt seid
sorry hatte nen anstrengenden tag
Hey Jared, danke für deine Gedanken, aber ich meinte nicht nur die Mennos. Ich glaube diese Phänomenen gibt es in einige Freikirchen.