Habe heute Joel 2 gelesen und dabei ist mir durch ein Kommentar etwas aufgefallen.

V. 12-13
Aber selbst jetzt noch könnt ihr zu mir umkehren«, sagt der Herr. »Wendet euch mir zu von ganzem Herzen, fastet, weint und klagt!13 Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider!« Ja, kehrt um zum Herrn, eurem Gott! Ihr wisst doch: »Er ist voll Liebe und Erbarmen. Er hat Geduld, seine Güte kennt keine Grenzen. Das Unheil, das er androht – wie oft tut es ihm Leid!«

V. 15-17
Blast das Horn auf dem Zionsberg! Ruft einen Fasttag aus, ordnet einen Bußgottesdienst an! 16 Versammelt das Volk und sorgt dafür, dass es rein vor den Herrn tritt! Vom Säugling bis zum Greis sollen alle zusammenkommen. Selbst die Brautleute sollen aus der Hochzeitskammer kommen! 17 Die Priester, die Diener des Herrn, sollen auf dem Platz zwischen Tempel und Altar weinen und beten: »Herr, hab Erbarmen mit deinem Volk! Wir sind doch dein Eigentum! Tu uns nicht die Schande an, dass fremde Völker über uns herrschen. Lass nicht zu, dass Fremde über uns spotten und sagen: Wo ist nun ihr Gott?«

Und zwar kann man aus diesen Versen sehen, wie eine echte Umkehr aussehen kann:

1. Gottes Chance zur Umkehr nutzen (V12a)
Gott gibt die Chance zur Umkehr und will dass wir zu ihm kommen, weil er voll Liebe ist

2. Vom ganzen Herzen zu Gott heimkehren (v12b-13a)
Dies soll nicht eine Umkehr aus guten Vorsätzen bleiben sonder eine tiefe und weitgehende Sinnesänderung sein.

3. Gott beim Wort nehmen (V.13b-14)
Gott selber gibt die Zusage, dass er sich auch zu uns kehren wird, wenn wir uns zu ihm umkehren.

4. Den Herrn anrufen (V.15-17)
Was zu jeder Umkehr gehört, ist das Gespräch, das Gebet und die Buße mit Gott