Denn in Ihm hat er uns ja schon von vor der Grundlegung der Welt dazu erwählt, dass wir heilig und unsträflich (=untadelig;ohne Fehler) vor seinen Angesicht dastehen sollten. Eph. 1,4 (Menge)
Ich habe heute unter anderem diesen Vers gelesen und der hat mir ganz simpel wieder vor Augen geführt, dass ich heilig und vor Gottes Augen ohne Fehler bin. Ich habe dadurch einen direkten Zugang zum Vater (Eph. 2,18;3,11).
Jesus hat alle unsere Sünden, auch zukünftige, bezahlt und dadurch kann ich rein vor Gott stehen.
Dass finde ich einfach nur hammer. Eigentlich müsste ich theoretisch gar nicht mehr um Vergebung der Sünden bitten, da wie gesagt er alle Sünden bezahlt hat.
Dies würde aber nur dazu führen, dass mir Sünde gar nicht mehr bewusst wird und ich womöglich sage, dass ich keine Sünde habe, was aber Quatsch ist (1.joh. 1,8). Ich muss also mir Sünde bewusst machen und sie durch den heiligen Geist sein lassen.
Würde mich mal interessieren, was ihr dazu meint. Habt ihr dazu irgendwelche Gedanken oder vllt. schon etwas dazu gelesen?
Ich würde sagen es gibt verschiedene Formen der Heiligung. Da ist einmal die, die du beschrieben hast, dass wir bei unserer Bekehrung von Gott geheiligt werden und sündlos vor ihm stehen. Dann gibt Gott uns aber auch den Auftrag heilig zu leben(Röm.6,22; 1.Petr.1,15). Das ist dann die praktische, alltägliche Heiligung. Ich hab dazu mal ein gutes Beispiel gehört (oder gelesen…weiß nich mehr genau): Bei der Bekehrung heiligt Gott uns, dass heißt den ganzen Menschen. Bis auf die Füße. Jeden Tag müssen wir nun bemüht sein (obwohl Gott schon den ganzen Menschen geheiligt hat) unsere Füße rein zu behalten und sie vor Sünde zu bewahren.